Menschen am Steindamm - Ralf Gronau

Aus unser Reihe "Menschen vom Steindamm" stellen wir heute Ralf Gronau, Vorstandsmitglied der IG-Steindamm e.V. , vor. Seit fast zwei Jahrzehnten dabei, unverdrossen, treu und verbunden. Sozialdemokrat durch durch, Urgestein der Hamburger Hotellerie.

So einen braucht's in der IG. Politisch ist er zwar im Bezirk Nord und nicht in St.Georg aktiv, aber man kann ja nicht alles haben.

Ralf Gronau

62 Jahre, Hotelkaufmann

Mein politischer Weg führte mich 1972/73 erst zu den Jungsozialisten und später dann auch in die SPD. Die Republik war im Aufbruch, die Ostverträge spalteten die Gesellschaft. Willy Brandt wollte mehr Demokratie wagen, überstand das Misstrauensvotum, gewann 1972 die Bundestagswahl und wurde nicht nur für mich zur politischen Leitfigur in dieser bewegenden Zeit.
Im Westen wuchs Europa zusammen, die Grenzen verschwanden von der Landkarte, eine Idee wurde Realität - Träume wurden wahr !

Heute droht Europe Gefahr von Vollpfosten, Rechtsradikalen, Populisten, Nationalisten, Lügnern und eitlen Selbstdarstellern.

Ich lasse mir dieses Europa nicht kaputtmachen, auch deshalb engagiere ich mich in der SPD und übernehme politische Verantwortung.
Zur Bezirkswahl am 26. Mai kandidiere ich für die SPD im Wahlkreis Hohenfelde-Uhlenhorst als Spitzenkandidat – über die Nominierung und das damit verbundene Vertrauen habe ich mich sehr gefreut.

Haushalt - Klarer Kurs

Als haushaltspolitischer Sprecher der SPD Fraktion Hamburg Nord liegt mir eine verantwortungsvolle Haushaltspolitik sehr am Herzen.
Nicht jeder Traum lässt sich erfüllen, aber da wo es notwendig ist packen wir an.
Sei es bei einer gezielten Anschubfinanzierung, Mithilfe bei mutigen Kulturprojekten, Aktivitäten im Jugendbereich zu fördern oder dem Sportverein „um die Ecke“ mal kurzfristig unter die Arme zu greifen.
So haben wir in den letzten Jahren Investitionen von ca. 175.000,-- € für unsere Stadtteile auf den Weg gebracht.
Das tut unserem Quartier gut – in diesem Sinne möchte ich weiter für Uhlenhorst und Hohenfelde arbeiten.

Arbeiten und Wohnen

Wir brauchen in den Stadtteilen ein funktionierendes Nebeneinander von Wohnen, Leben und Gewerbe. Mit ein wenig Toleranz und Verständnis schaffen wir eine win-win Situation für alle Beteiligten. Handwerk, Dienstleistungen und Einzelhandel sichern die Infrastruktur und fördern so die Lebensqualität in den Stadtteilen. Neue Wohnungen durch Verdichtung und eine Verkehrsführung, die Fußgängern, Fahrradfahrern und KFZ-Benutzern gleichzeitig gerecht wird runden das Bild ab. Auf der Uhlenhorst und in Hohenfelde sind wir auf einem guten Weg.
Das sieht man z.B. am Immenhof mit der St. Gertrud Kirche, dem geographischen Mittelpunkts Hamburg, Hier haben wir mit Kirche, Kindergarten, Kuhmühlenteich und Markt den lebendigen Mittelpunkt unserer Stadtteile, dort haben wir problemlos die Veloroute 6 eingerichtet und den Wochenmarkt am traditionellen Standort erhalten. Wenn sie den Markt am Dienstag und Freitag am Immenhof mögen und erhalten wollen – hilft ein regelmäßiger Einkauf!

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