150 Jahre Kunsthalle Hamburg

Die Kunsthalle Hamburg feiert dieses Jahr den 150. Geburtstag. Aus diesem Anlass öffnet die Kunsthalle die Türen für ein besonderes Projekt: Die Austellung "MEIN BLICK" läuft bis 19. Mai 2019.

Schon geraume Zeit arbeiten wir an der Idee eine Kooperation zwischen de IG - Steindamm/St.Georg und der Hamburger Kunsthalle .

Der Geburtstag ist eine gute Gelegenheit, die Idee in die Tat umzusetzten denn jetzt werden die Türen für Bürger weit geöffnet. Das Museum der Zukunft soll geformt werden und wir sind dabei.

Mein Blick

"Uns intersessiert Ihr Blick auf die Kunst! Was sehen Sie, wenn Sie die verschieden Kunstwerke betrachten, die im Museum hängen? Welche Gedanken oder Erinnerungen lösen sie bei Ihnen aus? Gibt es Verbindungen zwischen denr Kunstwerken und Ihrem Alltag?

Wir suchen den Austausch mit Ihnen. Ihre Perspektiven sollen in die Museumsarbeit einfliessen und für unsere Besucher sichtbar gemacht werden.
Mit MEIN BLICK entwickelt die Hamburger Kunsthalle gemeinsam mit der Körber-Stiftung Ideen für ein Kunstmuseum der Zukunft."

 So der Brief aus der Kunsthalle....da wird man doch neugierug oder ?

Unsere Gruppe Steindamm bestand aus 7 Teilnehmern, die sich intensiv mit dem vorgegebenen Kunstwerk "Odysseus und Kalypso" von Max Beckmann beschäftigte. (Passt gut zu St.Georg, Infos zu dem Werk im Internet lesen).

Unter der Fragestellung "Was ist für mich an diesem Kunstwerk bedeutend?" tauschten wir spontane Gedanken und Assoziationen aus.Diese sowie Bezüge zum eigenen Alltag wurden in Stichworten festgehalten.

Die umfangreiche Gedankensammlung wurde in der anschliessenden Diskussion zu Themen geclustert.Sieben Begriffe fassen die Assoziationen der Gruppe zusammen: Rolle, Beziehung,Sammlung,Freiheit, Erotik, Emanzipation und Gesellschaft. Diese Oberbegriffe bildeten die Grundlage für die Recherche der Gruppe nach Kunstwerken.

Wir recherchierten unabhängig voneinander in den Sammlungskatalogen des Museums Kunstwerke, die für uns einen relevanten Bezug zu den gewählten Begriffen darstellten.

Nach der gegenseitigen Vorstellung folgte in einem Abstimmungssprozess die Festlegung auf die aussagekräftigsten Kunstwerke für die Präsentation.Anschliessend wurde mit der Sammlungskuratorin und der Restaurierung geklärt, welche Objekte aus kuratorischer und konservatorischer Sicht tatsächlich zur Verfügung stehen würden.

Mit Hilfe eines Modells des Ausstellungsraumes simulierte die Gruppe verschiedene Möglichkeiten der Hängung.Welche Werke wirken nebeneinander besonders gut und geben zusammen die Erzählung der Gruppe wieder? Unsere Gedanken zu den präsentierten Werken stelte die Gruppe in einem Leporello zusammen ( zu finden in der Ausstellung ).

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Update 27.01.2019

Heute hat ein Kamerateam vom NDR die Gruppe der Handwerker_innen bei der Hängung begleitet. Es gibt bereits einen Beitrag in der NDR-Mediathek - NDR Aktuell, ab Min 12:19. Heute Abend um 19:30 wird dann ein weiterer Beitrag im Hamburg Journal zu sehen sein.

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