IG-Steindamm e.V.


6. Juni 2017

Schande am Steindamm die II.

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 12:08

hallo Nachbarn,

nach dem ich über den Brennpunkt am Steindamm, das vermeintliche Lampedusa Zelt, berichtete, kam es zu Reaktionen, die ich so nicht für möglich gehalten habe.

Das Thema ist sicherlich unbequem. Fest steht, dass es die unmittelbaren Nachbarn am Steindamm und seinem Umfeld täglich aufs Neue betrifft. Mit Nachbarn sind die Bewohner und die Gewerbetreibenden aber auch die Grundeigentümer gemeint, die sich im Allgemeinen als geduldige, den  Zeitläuften widerstehenden Bürger auszeichnen und das über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.

Diese Gruppierungen fürchten sich öffentlich gegen dieses Mahnmal zu protestieren. Repressalien werden befürchtet!!!

Repressalien wurden mir im Nachgang der Veröffentlichung angedroht!

Suaden von Hass, Beschimpfungen, Drohungen und persönlichen Beleidigungen waren losgetreten. Natürlich alle anonym, am Telefon. Wer dahintersteht, ist nicht auszumachen.

Es müssen die Befürworter sein, denen wir dieses Mahnmal verdanken. Die sich nun aber nicht aus dem Gebüsch trauen und die Anonymität für ihre Wut nutzen. Bitter.

Die politischen Parteien müssen sich gemeinsam und öffentlich dagegen aussprechen. Der Bürger hier vor Ort hat ohnehin genug von diesen speziellen Zuständen am Steindamm.

Wohlgemerkt, es geht hier nicht um die vielen Flüchtlinge, die sich täglich am Steindamm einfinden. Die damit einhergehenden Probleme, die immer auftauchen wenn viele Menschen einen Standort aufsuchen, werden bewältigt! Das verdanken wir unseren Ordnungshütern, den Bürgern, den Leitungen der verschiedenen Moscheen und den christlichen Kirchen mit den entsprechenden Einrichtungen. Dieses Zusammenspiel ist erfolgreich und, wenn man sich so umschaut, beispielhaft für viele Regionen.

 

Renovierung des Steindammes

Mit dem Baubeginn wird nicht vor Frühjahr 2018 gerechnet.

 

BID

die Nouvellierung hat den Senat passiert, wird jetzt in der Bürgerschaft beraten und wird, so scheint es, spätestens zum Ende des Jahres rechtskräftig sein. Die Berechnungen für die Abgabe sind hauptsächlich der Hintergrund für die Nouvellierung.

 

Flüchtlinge in Jobs

Hans Nauber, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI ), und Frau Langmack, GRONE sind die Initiatoren für diese zweite Börse in diesem Jahr, im Herbst soll die dritte Aktivität folgen. Das erste Mal hatte ich im Rahmen meines Jour Fix „Schülers Donnerstalk“ im Arcotel Rubin am Steinamm und auf Einladung des Hotelmanagers Herrn Rainer Müller und der Marketingleiterin Frau Lorek die oben genannten Institutionen eingeladen. Frau Ulrike von Albedyll, GF des Hotel und Gaststätten Verbandes, half bei der „Rekrutierung“. Hintergrund ist die Idee, Flüchtlinge in Lohn und Brot zu bringen, vor allem in der Hotellerie und Gastronomie in Hamburg. Vertreter der Branche fanden sich ein und es wurde ein vielversprechender Erfolg . Frau Langmack , GRONE, hatte mit ihrem Team eine Auswahl getroffen. Menschen, die erste Sprachkurse und Schulungen erfolgreich bestanden hatten konnten sich mit Lebenslauf etc. vorstellen. Persönliche Gespräche folgten dann in den entsprechenden Hotels. Ein achtbarer Erfolg auf den nun die zweite Veranstaltung im Hotel Reichshof folgte.

Die Vertreter des Gastgewerbes waren zahlreich erschienen, der Erfolg der ersten Veranstaltung hatte sich herumgesprochen. Herr Folke Sievers begrüßte die Runde und blieb  bis zum Ende der Veranstlung um für sein Hotel zu werben.Ungleich viel mehr Hotel –  Teilnehmer sorgten dafür, dass die Aktion von Hans Nauber zu einem großen Erfolg wurde. Die jungen Menschen konnten sich mit ihrem Lebenslauf persönlich vorstellen, einige konnten das bereits in deutsch, andere benötigten noch einen Dolmetscher. Im Nachgang wurden Einzelgespräche geführt und Verabredungen für weitere Gespräche in den Hotels verabredet. Deutlich wurde, wie aufgeregt die fast 20 teilnehmenden Arbeitsuchenden waren und wie sehr sie sich wünschen endlich arbeiten zu können. Auf alle Fälle haben alle am Schluss der Veranstlung eine gute und seriöse Chance in den bedürftigen Arbeitsmarkt aufgenommen zu werden.

Wir haben mit unserer ersten Initiative im Arcotel den Anfang gemacht und es ist ganz deutlich, dass eine solche Arbeit nur gelingt, wenn Menschen wie Hans Nauber und die vielen anderen mit persönlicher Begeisterung dahinterstehen. Frau Langmack, GRONE, hat mit ihrem Stab sehr zum Gelingen beigetragen.

Es ist zu wünschen, dass sich auch in anderen Stadtteilen Menschen in dieser Form engagieren. Hamburg ist ein großer Hotelstandort, der unglaubliche viel unbesetzte Arbeitsplätze hat. Das allein müßte doch Anlass genug sein sich einzubringen. Die Beteiligung der BASFI ist ein Meilenstein in dieser Form, es zeigt uns, dass neben all den anderen Möglichkeiten ,die für arbeitssuchende Flüchtlinge auf dem Markt sind, eine Behörde kreativ agiert. Wunderbar. Dank an Herrn Hans Nauber, den Unermüdlichen.

 

Kunsthalle

Christoph Martin Vogtherr, der neue Leiter der Kunsthalle, wird im Juli zu uns nach St. Georg kommen um sich und seine Arbeit in der Kunsthalle vorzustellen. Wir freuen uns sehr und sind gespannt auf seine Ausführungen. Genauer Termin wird noch rechtzeitig mitgeteilt.

 

HAW Hamburg

mit dem neuen Präsidenten der Hochschule habe ich ein Treffen vereinbart in dem ich die gute Tradtion der engen Zusammenarbeit zwischen Hochschule und IG Steindamm e.V. neu begründen möchte. Mit einem Zehn – Punkte –  Katalog werde ich dafür werben. Begründet hat diese gute Partnerschaft der damalige neue Präsident Herr Prof. Dr. Michael Stawicki, der mit seiner Frau zusammen inzwischen zu meine wichtigsten Verbündeten gehört. Gefolgt ist dann  Prof. Dr. Jaqueline Otten, die dann abgelöst wurde durch Herrn Prof. Klaus – Dieter Wacker, der nun in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Alles sehr gute Verbündete für mich und unser Quartier.

Lohmühlenpark

immer wird noch gearbeitet. Der Park erstrahlt in neuer Pracht, jetzt schon…. und was besonders wichtig ist, er ist auf wunderbare Weise voll mit prallem Leben. Jung und Alt treffen sich. Das Sportangebot ist der Clou. Nach all den Jahren ist das Ergebnis umwerfend.  Kommet zu Hauf…

 

Grundsteinlegung “ Konrad „

endlich war es soweit, am 9. Mai 2017 fand die Grundsteinlegung des Bauvorhabens am Lindenplatz Ecke Adenauerallee statt. Dem Konrad verdankt der Bau auch denNamen. Es wird ein stattliches Gebäude. 113 Wohnungen entstehen und ein Marriott Hotel rundet das Hotelangebot in St. Georg ab. Wir alle freuen uns über diese Entwicklung. Nach all den Jahren des Stillstandes nun endlich eine positive Entwicklung. Die letzte große Baulücke verschwindet in diesem Teil St. Georgs. Die Fassaden Modelle stehen bereits, man kann jetzt schon erkennen, dass dieses Gebäude zum Landmark werden wird. Ralph Middecke, der Vertreter der Firma ABG- Gruppe vor Ort  und maßgeblich an der Umsetzung beteiligt, zeigt stolz auf die Entwicklung.

Porsche

An der Grenze zu Hohenfelde entsteht das Porsche Zentrum Nord. Eine gewaltige Baugrube zeugt davon, dass das erfolgreiche Unternehmen in Hamburg mit den meisten Kunden weit und breit seinen Platz im Zentrum der Stadt gefunden hat.

Commerzbank

Die Bank hat die Philips – Gebäude bezogen. Gottlob kein Leerstand mehr. die Mitarbeiter erobern langsam den Steindamm, recht so!

Leerstand am Steindamm

gibt es nicht wirklich. Allerdings werden demnächst zwei Mal je 500 qm Büroflächen frei . Dafür suche ich Nachfolger. Freue mich auf Anfragen.

 

Ramadan

alle moslemischen Gemeinden feiern den Fastenmonat. Das ist am Steindamm spürbar. Die Geschäfte laufen schleppend, erst am Abend ist das übliche quirrelige Leben zu spüren.

Am 8.6.2017 lädt die Centrums Moschee Gemeinde zum traditionellen IFTAR Empfang ein. Das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland lädt herzlich ein. Der Vorsitzende Herr Mehmet Karaoglu hält die Begrüßungsrede. Mit einem umfangreichen Programm mit Reden und vor allem zu Beginn mit Koranrezitationen, musikalischen und kulturellen Beiträgen werden die Gäste durch den Abend geleitet. Das köstliche kulinarische Verwöhnprogramm darf nicht vergessen werden. Ein guter Tag für St. Georg und für Hamburg.

Hamburg Ambassadors

fast 40 „Botschafter“ besuchten Hamburg. Der Senat und Hamburg Marketing sorgten für ein umfangreiches Programm. Dazu gehörte auch ein Rundgang durch St. Georg. Die Krönung des Rundganges war der Besuch in der Centrums Moschee. Herr Mehmet Karaoglu sorgte für ein umfangreiches Informationsprogramm mit anschliessender Diskussion. Viele AHA- Erlebnisse sorgten für persönliche Erkenntnisse auf Seiten der Besucher.

Die Gruppe besteht aus Hamburgern, die auf der ganzen Welt persönlich einstehen für unsere Stadt. Zumeist leben und arbeiten sie im Ausland und halten die Hamburg-Fahne hoch. Mit großem Erfolg. Im Nachgang habe ich bereits Einladungen an einige Teilnehmer aussprechen können, die im Laufe des Jahre wieder nach St. Georg kommen werden . Während des Senats Empfanges im Gästehaus des Senates hielt unser Kultursenator Dr. Carsten Brosda eine launige Rede in der die Bedeutung dieser Runde geehrt wurde. Steindamm ist eben überall.

Jetzt ist Schluss mit Feiertagen, der Sommer kommt, mal mehr mal weniger. Wir treffen uns wieder zum Jour Fix am Ende des Monats. Bis dahin bleibe ich

Ihr QMWS

und…. vergessen Sie nicht den Stiftungsfonds St. Georg “ von Bürgern für Bürger“. Wir brauchen Zustiftungen, damit im Frühjahr mehr Geld ausgeschüttet werden kann für bedürftige Menschen in St. Georg. Alte Menschen, Familien mit Kindern und Künstler haben keine große Lobby, da greifen wir mit unserer finaziellen Hilfe ein. Je mehr wir im Pott haben, desto mehr können wir helfen! Helfen Sie mit beim Helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6. Mai 2017

! Schande am Steindamm!

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 15:06

hallo Nachbarn,

 

seit Wochen können wir auf dem Banner am Lapedusazelt folgendes lesen:

here is not America

stop shooting

Black lifes matter

 

Das ist in der Tat eine Verfälschung der Tatsachen und  nicht einmal die halbe Wahrheit.Unsere Polizei ist in ihrem Selbstverständniss und im Handeln defensiv.Auf eine Messerattacke und Bedrohungen gegen das Polizei Team , sowie Verletzung einer Polizistin kam es zur Verteidigung.  Unsere Polizei derart zu diffamieren ist ein Skandal.

Es ist auch  eine Verunglimpfung unseres demokratischen Selbstverständnisses.Ein Fusstritt für die Bürger, die sich anfangs sehr um die damaligen Lampedusa Flüchtlinge gekümmert haben, Strom geliefert, Nahrungsmittel, Kleidung und Geld zur Verfügung gestellt haben. Diese Unterstützungen gibt es nicht mehr. Es vergeht keine Woche ohne Klagen von Bewohnern, Gewerbetreibenden und Nachbarn wegen der im und am Zelt herrschenden Zustände, und das seit Monden.Viele beobachten was dort täglich geschieht und das die Szene nichts mehr mit Lampedusa Flüchtlingen zu tun hat.

Inzwischen fliegen aus Zentral- und Nordafrika regelmäßig Funktionäre ein, die nicht das Wohl von Flüchtlingen im Auge haben. Vielmehr, so wird permanent beobachtet, wird dort alles andere aktiv und zwielichtig betrieben, nur nicht Flüchtlingshilfe.

Kein Nachbar will sich öffentlich äussern, keiner. Alle befürchten Repressalien und das mitten in unserer Stadt. Ein Mahnmal, dass unser liberales und demokratisches Gemeinwesen vorführt und ad ab surdum führt ist zu einer Verhöhnung unserer Gemeinschaft mutiert.

Es ist jetzt an der Zeit, dass die Menschen, die sich damals so kreativ eingebracht haben, erkennen, dass dieses Mahnmal abgebaut werden muss. Das die Menschen, die damals Schützenhilfe geleistet haben, sich wieder stark machen für unsere Demokratie. Ein Mahnmal, dass unsere Demokratie verhöhnt und beschimpft ist überflüssig .

An alle, die sich damals eingebracht haben appellieren wir, die Nachbarn, Gewerbetreibende und viele andere ; helfen Sie bei der Auflösung. Dies ist keine leichtfertige und populistische Aufforderung, sondern hier geht es um die Sicherstellung, dass ein Mahnmal, in unserer Verfassung zementiert, nicht mißbraucht werden darf! Von niemandem.

Gedankenaustausch mit mit der Leitung der Centrums Moschee und dem Präsidenten der HAW Hamburg

Teilnehmer waren Herr Karaoglu, Herr Yildiz, Herr Güngör und Herr Gülbas, der Präsident der Hochschule Herr Prof. Dr. Wacker und ich. Unser Begehr ist, nachbarschaftliche Beziehungen auf- und auszubauen. Die gegenseitige Wertschätzung war nicht zu übersehen, es wurde kontrovers diskutiert und Standpunkte wurden vertreten, die im Einzelnen Grundlage für weitere Treffen provozieren. Gegenseitiger Respekt, gegenseitige Anerkennung und gegenseitige Bemühungen sich zusammenzufinden waren der Tenor des Treffens. Ein Raum der Stille ist auch weiterhin wichtiger Bestandteil  im sozialen Gefüge der Hochschule. Der Präsident hat deutlich gemacht, dass  Zusammenleben und -arbeit an der Hochschule nur gelingen kann, wenn Werte akzeptiert und gelebt werden. Integration ist das Zauberwort. Herr Prof. Wacker hat nach dem Treffen erste Massnahmen ergriffen und alle Religionsvertreter zur Diskussion eingeladen.

Neuer Präsident an der HAW Hamburg.

unser scheidender Präsident Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker hat mit Verve und Furore den neuen Präsidenten begrüßt und in seine neue Tätigkeit als Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften eingeführt. So auch die Senatorin Frau Katharina Fegebank, die eine launige Rede hielt.

Prof. Dr. Micha Teuscher, unser neuer Präsident, hat dann auf kurze und entspannte Art seine Pläne für die HAW Hamburg vorgetragen und hat uns alle angesteckt mit seiner  Zuversicht. Wichtig für uns in St. Georg ist sein Bekenntnis zum Standort und sein Wille zum sozialen Engagement hier im Quartier und natürlich in der Hochschule.

Es kam im Anschluss an die Feierlichkeiten zu regen Gesprächen und alle waren sich einig; eine gemütliche Feier ohne Stress, einfach wunderbar.

Gedankenaustausch zwischen Politik und Gewerbetreibenden .

am 23.April fand auf Einladung von Herrn Bernd – Peter Holst , SPD, ein Treffen im Restaurant Laures im Kreuzweg Palais statt. Der Betreiber, Herr Jasar Oktaj, hat mit seinem Team die mehr als 40 Teilnehmer kulinarisch verwöhnt. Alle Achtung, wir lernten die großzügige Gastfreundschaft unserer Nachbarn kennen.

Gleichzeitig kam es, moderiert von Herrn Hardy Sebold und Herrn Bernd-Peter Holst ( SPD ), zu einer Fragestunde in Richtung der Politik. Vertreter waren  Herr Oliver Straeter und  Herr Johannes Kahrs beide SPD.Viel Unsicherheit auf Seiten der Gewerbetreibenden im Bezug auf die Entwicklung des Steindammes. Themen wie öffentliche Toiletten – Container, Hansaplatz und Alkoholkranke, Renovierung des Steindammes und damit verbunden die Sorge um wegfallende Parkplätze, die Velo Route 7, die neu geschaffen werden soll, der Fahrstuhl auf der Fahrbahn. BID war nur ein Randthema, die Politiker hatten sich aber deutlich dafür ausgesprochen. Die Chancen stehen gut weil das Gesetzt novelliert wird und sich damit die Rahmenbedingungen verbessern  werden. Darauf warten wir gespannt. Fest steht, dass die bisherigen Befürworter weiterhin dabei sein werden und wir sind sicher, dass weitere Grundeigentümer dazu kommen werden.

Oliver Straeter und auch Johannes Kahrs  ( beide SPD ) haben dann sehr detalliert auf die oben genannten Fragen geantwortet. Herr Hanife Toprak, Betreiber des berühmten Döner Restaurant BATMAN, hatte Sorgen wegen der eventuell wegfallenden Parkplätze. Der Steindamm wird umfassend renoviert sozusagen auf der ganzen Breite der Fahrbahn, die dann ergänzt wird durch die Veloroute. Die Gewerbetreibenden regen an, dass die Buslinie 5 über den Steindamm führen sollte. Es gibt ohnehin zu wenige Parkplätze und während der Renovierung der Langen Reihe konnten wir feststellen, dass sehr viele Steindammbesucher diesen Bus nutzten. Was die Toiletten Container betrifft, so wurde verstanden, dass es ein Probelauf sein wird. Die Benutzung ist kostenfrei. Die Aufstellung wird so sein, dass keine dunklen Ecken entstehen.Studierende der HAW Hamburg sorgen für ein besonderes Erscheinungsbild. Große Sorgen machen die Alkoholkranken und die Prostituierten auf dem Hansaplatz und am Steindamm. Frau Greb, Leiterin Ragazza, sorgt sich vor allem um die zunehmende Diskriminierung der Prostituierten und macht unter anderem das Freiergesetz dafür verantwortlich. In der Vergangenheit haben diesbzgl.Politiker und Bürger über diverse Veränderungen nachgedacht, von der Trinkerhalle bis zum Frauenhaus, nichts lässt sich so ohne weiteres umsetzen.

Beleuchtung war ebenfalls ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit der Renovierung der Fahrbahn etc. und natürlich die Verschmutzung der Strasse, die sich derart verschlimmert hat, dass über ganz neue Verbesserungen nachgedacht wird. Wir schlagen Unterflurentsorgung vor, da muss aber der Bezirk zustimmen. Noch ist ja Zeit, die Renovierung beginnt nicht vor 2018.

Eine Begehung mit unserem Staatsrat Herrn Rieckhof zum Thema Beleuchtung steht noch aus, ist aber versprochen.

Ganz deutlich wurde uns aber, dass die meisten der migrantischen Nachbarn sich bisher, mit wenigen Ausnahmen, nicht am öffentlichen Leben im Quartier beteiligen. Als QM habe ich alle aufgerufen sich einzubringen. Gerade die jungen Leute sind aufgerufen sich am Stadtteilbeirat, im Bürgerverein, im Einwohnerverein und den unzähligen anderen Organisationen zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass die öffentlich geführten Debatten im Bezug auf die Entwicklung St. Georgs nicht wahrgenommen werden und gleichzeitig über mangelnde Informationen geklagt wird. Das muss sich ändern. Hanife Toprak und ich wollen zur Veränderung beitragen.

Be Well in St. Georg

der besondere Stadtteilführer, herausgegeben von Frau Barbara Gitschel-Bellwinkel, ist nun schon zum 8. Mal auf dem Markt. Die Auflage liegt bei 20.000  Exemplaren. Das handliche Format ist vollgestopft mit Informationen und wichtigen Hinweisen. Zu finden in den Filialen des Hamburg Tourismus und in vielen Geschäften und Hotels im Quartier. In meinem Büro lagern auch noch kleine Bestände, die ich gern verteile.

Wahl im Stadtteilbeirat

Als QM bin ich als Vertreter der Gewerbetreibenden gewählt worden. Darüber freue ich mich. Leider konnte ich an der Wahl nicht teilnehmen, weil ich unerwartet in die Klinik musste, inzwischen aber wieder wohlbehalten im Hause bin. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich sehr für die vielen guten Wünsche bedanken.

Asklepios Klinik St. Georg

1823 mit 900 Betten eröffnet und inzwischen zu einer der modernsten Kliniken in Hamburg gehörend hat das Krankenhaus alle Wandlungen während der Zeitläufte mitgemacht. Ein Haus aus der Gründungszeit von 1823 steht noch und wird als Verwaltungsgebäude genutzt. Heute werden allerdings nicht mehr Bier und Wein zur Stärkung der Patienten gereicht, dafür gibt es modernste Behandlungsmethoden. Amadeus Augustus Abendroth war der erste Präses des Krankenhauses, gleichzeitig Polizeiherr und Senator. Ihm verdanken wir unser Krankenhaus. Eine Ämterhäufung dieser Art wäre heute auch nicht mehr möglich, zu intensiv sind die Aufgaben der vielen Mitarbeiter der Klinik. Wohl auch besser so.

Jour Fix

im Mai fällt wegen des Feiertages unser Jour Fix aus. Nächster Termin ist im Juni.

Viele Grüße und alles Gute

Ihr QMWS

 

 

4. April 2017

„Kommt das nächste große Ding“?

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 11:57

hallo Nachbarn,

am 31.März war es soweit:

unsere Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat eine „Garage“ eingerichtet. Genau, Sie lesen richtig, eine „Garage“ natürlich nur im übertragenen Sinne. Es soll so eine sein, wie sie Steve Jobs und Ron Wayne vorfanden, als sie ihre kleine Firma APPLE gründeten.

Das Hamburger Pendant hat ein Budget von ungefähr 1,2 Mio Euri und damit soll “ das nächste große Ding“ entstehen. Und das am Steindamm!!! Wer hätte uns das gesungen? Ein Wissenschaftsstandort zwischen all den Befindlichkeiten, Vorurteilen und Sex, Drugs and Crime. Dazu noch das Bekenntnis für den Standort vom Staatsrat Andreas Rieckhof, der wie alle anderen Festredner ein Loblied auf den Standort St. Georg gesungen hat.

Neben dem Staatsrat sprach ein glücklicher Präsident der HAW Hamburg, Herr Prof. Dr. Claus – Dieter Wacker, der den Studenten zwei Seminarräume zur Verfügung stellte. „Creative Space for Technical Innovations“ kurz CSTI ist das neue Highlight der HAW Hamburg.

Der Vize Präsident, Herr Prof. Dr. Thomas Netzel, Forschung und Transfer, betonte, dass mit dem Projekt die zunehmende Transferausrichtung der Hochschule vorangetrieben werden soll. „Als experimenteller Raum soll hier an den Systemen der Zukunft geforscht und gearbeitet werden“.

Prof. Dr. Kay von Luck, der das CSTI für die HAW Hamburg leitet, ergänzte:“Insbesondere interessiert uns dabei die Interaktion in virtuellen und augementierten Realitäten. Andererseit  werden im CSTI prototypische alltagsbezogenen Smart Objects inklusive eingebetterter Systeme und 3-D-Drucktechnologien konstruiert“.

Na bitte…. Er sagte aber auch, dass die Einrichtung so etwas sei wie ein Kindergarten für Forschung, mit anderen Worten eine Chance für Forschung ohne Druck und Zeitkorsett.

Ein Zitat von Susanne Draheim, die entscheidend an der Realisierung des CSTI mitgewirkt hat, ergänzte den hohen Anspruch der HAW Hamburg:“ Wir bieten hier die Keimzelle für Kreativität, Innovation und neue Ideen“.

Die Studenten Benjamin Salewski und Henrik Wortmann erlaubten uns Besuchern einen Einblick in ihre Forschungsarbeit. Soviel sei gesagt: für mich waren es kaum fassbare Einsichten, schwindelerregende Aussichten für unser zukünftiges Leben…….

Bei dieser Gelegenheit soll noch einmal auf den sogenannten Living Place Hamburg hingewiesen werden, vor geraumer Zeit berichtete ich darüber.Seit knapp 9 Jahren betreibt die HAW Hamburg dieses intellgente Wohnprojekt. 130 qm inkl. Wohnen, Schlafen, Küche, Bad zeigen auf, wie wir in Zukunft wohnen werden: Bewegungsmelder, Kameras, Mikrofone etc. sollen uns das Leben zukünftig erleichtern. Sicherlich werden wir das Wohnen für alte Menschen damit beeinflussen können.

Living Place sind zusammen mit Creative Space die Brücken in die Zukunft… und das am Steindamm!!!!

Und was war sonst so?

Am 28. März 2017 fand mein Jour Fix statt,wie immer im Arcotel Rubin.  Dieses Mal allerdings unter einem Thema. Grob gesprochen suchen wir nach Möglichkeiten, wie wir Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit in der Hotellerie und dem Gastgewerbe in St. Georg bringen. Eingeladen wurden Herr Hans Nauber, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration ( BASFI), Frau Dr. Langmaack, GRONE, Herr Sönke Fock, Leiter der Arbeits Agentur, Frau Lorenz vom Arbeitgeber Service, Herr M. Habib von der Arbeitsgemeinschaft Migrantischer Unternehmer (AMU ), Herr Heiner Schote von der Handelskammer, Frau Dr. Winterberg vom Hotel und Gastätten Verband , Herr Karaoglu, Imam der Centrums Moschee, schickte Herrn Sacit Dizman als Vertreter der Centrums Moschee. Vertreter der ansässigen Hotellerie fanden sich auch ein. Die Teilnahme der Hotels war enttäuschend. Die Begründung lautete immer, “ wir haben nur negative Erfahrungen mit den Behörden gemacht und einfach genug von den Behinderungen“.

Die Hürden sind in der Tat hoch, es gibt viele arbeitswillige Flüchtlinge und viele unbesetzte Arbeitsplätze. Alles wird gesucht; Küchenhilfen, House keeping, Köche und alle anderen Berufe und Beschäftigungen, die das vielfältige Arbeitsangebot in Hotels bereit hält. Natürlich auch Ausbildungsplätze, wobei man sagen muss, das unser duales System in den Herkunftsländern der Flüchtlinge nicht wirklich bekannt ist.

Die langwierigen und sehr nötigen Sprachkurse behindern die quicke Vermittlung. Hört man allerdings die Kommentare vom Hotel Manager des Arcotel Rubin, Herr Rainer Müller, von Frau Kashani vom Reichshof und auch von Frau Klingberg von der Novum Group ( immerhin inzwischen ein Verband von über 130 Hotels ), dann ist man überrascht, dass es doch geht. Die genannten Hotels haben aber auch Personal Ressourcen, die sich damit beschäftigen, was kleine und mittelständische Hotels im allgemeinen nicht haben.

Frau Dr. Langmaack , GRONE, stellte im Laufe des Abends auch gelungene Beispiel von Vermittlung in die Arbeitswelt der Hotellerie und der Integration vor. Ergreifend war das, denn das Glück Arbeit zu haben wurde uns auf eindringliche Weise vermittelt. Beispiele die Mut machen.

Wir sind nach dem Abend, der ohne wirkliche Problemlösung endete, übereingekommen, dass wir das Ergebnis aufarbeiten, um weitere Schritte zu unternehmen. Denn eines ist gewiss: es gibt viele Flüchtlinge, die so gern arbeiten würden und es gibt soviel Arbeits – und Ausbildungsplätze in der Hotellerie. Daraus müssen einfachere Lösungen geschnitzt werden. Wir sind dabei. Fest steht schon, dass unser Vorreiterabend Schule macht. Es wird solche Abende, organisiert von den Quartier Managern in den verschieden Stadtteilen, geben. Das ist doch ermutigend und ein Schritt in die richtige Richtung.

Danke möchte ich allen Beteiligten sagen, vor allem aber dem Team von Herrn Rainer Müller. Die Professionalität und die wunderbare Gastfreundschaft des Arcotel Rubin, sowie der Bericht über die eigenen Bemühungen Flüchtlinge zu integrieren haben erheblich zum Gelingen des Abends beigetragen.

Eine wunderbare Erfahrung!

 

Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden.

alle Vereine und Verbände und die IG Steindamm e.V. bemühen sich seit Langem um den Dialog mit den muslimischen Mitbürgern. Die Kontakte sind Legion. Aber auch unsere evanglische Gemeinde ist sehr aktiv und bemüht den ökomenischen Dialog zu fördern. Wie Martin Streb , Vorstand vom Bürgerverein, betont, ist die Idee vom Staatsvertrag der Stadt Hamburg mit den drei wichtigsten muslimischen Verbänden( Schura, Ditib, Vikz ) in St. Georg geboren worden. Ditib steht in der Kritik. Die Dikussion ist offen und muss auch stattfinden. Das ist auch gut so, und darf durch Drohungen und Auschlüsse nicht belastet werden.Wir haben den Vertrag einhellig begrüßt. Er regelt,wie ebenfalls mit anderen Religionsgemeinschaften ( katholische, evangelische, jüdische ), das Verhältnis zu unserem säkularen Staat.

Der Ruf nach nach kompletter Kündigung des Staatsvertrages oder wenigstens einiger Teile davon ist der populistische Weg. Offenheit im Dialog ist die Lösung die uns allen am Herzen liegt. Die Kommunikation z.B. mit dem Immam der Centrums Moschee Herrn M. Karagolu und seinem Team ist in unseren Augen vorbildlich und wir sind stolz darauf solche Nachbarn zu haben.

Lachender Drache.

wenn auch ein bisschen spät, so wollen wir doch nicht versäumen der Redaktion zum 30jährigen Jubiläum zu gratulieren. Wenn wir auch nicht immer mit allem übereinstimmen, die Leistung über so einen langen Zeitraum kontinuierlich zu arbeiten und zu berichten ist beachtlich. Gratulation !

Lohmühlenpark.

ob Sie es glauben oder nicht, die Renovierung des Parkes nähert sich dem Ende zu. Letzlich wurden die beiden großen Kommunkationstische mit den eleganten Granitplatten und den originellen Sitzbänken aufgestellt. Damit wurde die Endrunde der Renovierung sozusagen eingeleitet. Es lohnt sich zu sehen, mit welchem Erfolg der Campus Park von den Studierenden angenommen wird. Die Initiative zur Renovierung hat inzwischen viele Väter, das ist aber jetzt unwichtig, die Hauptsache ist das Ergebnis und das kann sich sehen lassen nicht nur optisch sondern auch inhaltlich.

Stadtreinigung

ab 2018 soll die Hamburger Stadteinigung mit erweiterten Befugnissen ausgestattet werden zum Wohle der Quartiere. Knöllchenkompetenz gehört dazu: Müllverursacher müssen sich in acht nehmen, die Knöllchen werden kostspielig.2018 werden zusätzlich 400 neue Strassenreiniger eingestellt. Die Mitarbeiterzahl verdoppelt sich damit. Das bedeutet nicht automatisch,das Wunder zu erwarten sind, man muss die Verursacher auch erwischen. Das wird gelingen weil Waste-Watcher die Quartier im Auge haben werden.

Wir freuen uns über die Entwicklung, unterstützt sie doch  unser BID Konzept Reinigung .

Danke Senat, danke Bezirksamt und danke Stadtreinigung!!!!

 

Stiftungsfond  St. Georg

Stiftung von Bürgern für Bürger. Jedes Jahr unterstützen wir Einrichtungen, die sich für bedürftige alte Menschen, bedürftige Familien mit Kindern und bedürftige Künstler, die alle eingetragene Bürger in St. Georg sein müssen.

Je mehr Kapital wir haben, destomehr können wir an die genannten Einrichtungen ausschütten. Deshalb bitte ich Sie alle uns mit einer kleinen Spende (Spendenbescheinigung wird ausgestellt ) zu unterstützen, Sie helfen den vielen Bedürftigen in St. Georg.

Mehr Infos unter : stiftungsfonds-stgeorg.de.

Abschliessend wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Frühling im Norden. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Ihr QMWS

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Februar 2017

Demokratie ist eine Mühe….

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 18:22

hallo Nachbarn,

keine Sorge, es gibt keine Ergüsse zum Thema “ Demokratie „, obwohl es sich immer lohnt dafür zu streiten. Mit der Sitzung des Stadtteilbeirates erleben wir Basisdemokratie. Mit allen nur erdenklichen Auswüchsen und Schwächen, dass man sich die Haare raufen möchte..hätte man welche! Vor allem, wenn man denjenigen Schürzenträgern zuhört, die meinen, eine Toga zu tragen..

Noch schlimmer ist es, wenn Falsches vorgetragen wird. Wissentlich und willentlich. Was war geschehen? Es ging dabei wieder einmal um das Thema BID. Der Kampfruf “ Privatisierung des öffentlichen Raumes“ erscholl wieder. Alle Informationen diesbzgl. sind ausführlich im Internet zu finden. Wenn man die nicht findet, was ja sein kann, gibt es die Möglichkeit bei der Handelskammer ganze Bände abzuholen. Und nicht nur dort.

Es nützt nichts, immer wieder nach Trump´scher Manier Falsches zu wiederholen. Gerade in St. Georg sind die Bürger sehr aufmerksam und mit ihrem Wissen á jour. Ein Segen. Herr Korndörfer hat die Attacke souverän abgeschmettert.

Die vielen Anregungen, die aus dem Plenum kommen, sind wichtig und oft nützlich. Dafür lohnt es sich auch sitzen zu bleiben. Ohnehin ist das große Engagement der Teilnehmer zu bewundern. Oft kommen zwischen 80 und 100 Menschen zu den Versammlungen. Das muss man erst einmal hinkriegen. Das ist ein Beweis, das bei uns Demokratie gelebt wird und das den Bewohnern von St. Georg die Entwicklung des Quartieres am Herzen liegt.

Wohl denn, auf ein Neues.

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Und was gibt es sonst noch?!

Am 1.März 2017 wird im ZDF Mittags Magazin zwischen 13.00h und 14.00h zum Thema Steindamm ein Bericht gesendet. Nachbarn, Gewerbetreibende,  Passanten, die Polizei wurden aufgesucht und befragt. Bin gespannt, was letztendlich gesendet wird.

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Frau Marion Förster , Grundeigentümerin, Vorstandsmitglied der IG Steindamm e.V. mit Schwerpunkt BID Steindamm, und ich waren bei dem Interims Präsidenten der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Herrn Prof. Dr. Wacker. Thema unseres Treffens war herauszufinden, was man unternehmen muss, um Studierende der HAW Hamburg an unseren Standort zu binden. Das Bekenntnis des Präsidenten zu Vielfalt, Toleranz und Freiheit der Religion in Deutschland und besonders bei uns in St. Georg hat uns sehr beeindruckt. Hinzu kam der Hinweis, dass unser Grundgesetzt  und unsere Verfassung der Boden für alle Aktivitäten der Menschen in unserem Lande sein muss. Gesucht wird der Schulterschluss mit den islamischen Glaubenseinrichtungen in St.Georg. Unseren Imam der Centrums Moschee habe ich daraufhin gebeten zu schauen, wo wir Gemeinsamkeiten haben, die wir mit einander verbinden können. Fest steht, dass das Bedürfnis nach Austausch in der HAW Hamburg groß ist. Und das auf vielen Feldern.

Angesprochen wurden zusätzlich die Themen : Sport, Kunst, Presse, Kultur, Politik. Ein langfristiger Austausch wird angestrebt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Die Renovierung des Campus Parks wird im Frühling vollendet sein. Die beiden großen Granittische mit den neuen Bänken stehen auch schon. Wenn dann noch, wie von der Politk besprochen,  Wlan installiert wird, dann können wir darauf hoffen, dass unsere Studierenden auch mal im Quartier ausharren.

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Das Bauvorhaben am Lindenplatz nimmt Formen an. Die Bauarbeiten haben begonnen, sind kurzfristig durch die Wetterlage eingeschänkt voran gegangen. Man sieht aber schon was. Die Grube ist gewaltig. Kein Wunder, denn es entstehen über 120 Wohnungen, eine Tiefgarage und ein 4-5 Sterne Hotel. Endlich wird die Baulücke geschlossen und damit ist wieder ein Bauabschnitt abgeschlossen. Bis Frühling 2019 müssen wir noch warten. Wir freuen uns jedenfalls über die Bereicherung.

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Strassen Renovierung Steindamm. Laut LSBG wird die Renovierung nicht vor Ende 2018/Anfang 2019 beginnen. Offensichtlich steht auch noch nicht fest, wann der Fahrstuhl auf der Fahrbahn ( in Höhe Stiftstrasse ) gebaut wird. Im Stadtteilbeirat wurde angeregt, den Plan dem Plenum vorzustellen.

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Aktuell suchen wir zwei Nachmieter für jeweils 500 qm am Steindamm einmal im Erdgeschoss und einmal im 1.Stock.

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Jetzt ist es amtlich. Am Steindamm Ecke Stalsunderstrasse werden WC Container aufgebaut, aller Voraussicht nach im Herbst 2017. 24 Stunden zugänglich, mit Selbstreinigung und zweimaliger händischen Reinigung innerhalb der Öffnungszeiten.

Im Stadteilbeirat wurde von Herrn Martin Streb deutlich gemacht, dass die Nutzung kostenlos sein wird und bat darum, diese Info ins Protokoll zu übernehmen.

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Die Stadtreinigung übernimmt nicht nur die Reinigungen der Toiletten in Mitte, sondern  übernimmt ab 2018 mit geschulten Mitarbeitern die Kompetenzen der früheren Bezirklichen Ordnungsdienste, was nichts anderes heißt als das illegale Müllverursacher Knöllchen bekommen. Dann kostet so eine illegale Entsorgung bis zu 8.000,00 Euri. Recht so.

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Am Steindamm werden in absehbarer Zeit ca. 450 Studentenwohnungen entstehen. Das wird für unseren Steindamm eine großartige Bereicherung sein. Diese politische Entscheidung dient dem Wohle unseres Quartieres,da kann man nicht genug danken!!!!

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Die Tage werden länger, die Vögel singen schon, der Frühling kommt.

Bleiben Sie alle gesund und munter

Ihr QMWS

 

 

 

 

 

4. Januar 2017

„Frieden auf Erden“……..

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 14:43

hallo Nachbarn,

 

Martin Streb, der Vorstandsvorsitzende des Bürgervereins zu St. Georg von 1880 e.V. schrieb in seiner Kolumne in der Dezember Ausgabe der „Blätter von St.Georg“ unter vielen sehr guten Sätzen ;“ Flucht ist in Thora, Bibel, Koran ein häufiges Thema. Wir denken dabei nicht an Flucht in Krankheit, Arbeit, Alkohol oder Drogen. Wir denken an Flucht in Not und Zwang. Historisch belegt gab es Flucht zu allen Zeiten. Menschen mussten und müssen fliehen, nicht weil sie einfach woanders sein wollen. Sie fliehen aus bedrohlichen und unerträglichen Situationen. Immer bedeutet Flucht den Verlust der bekannten Welt,Verlust der Familien, der Freunde , ja auch der Kultur. Es folgt der Schock des Neuen, das auf den oder die Geflüchteten einstürzt . Häufig kommt dann noch die Ablehnung in der neuen Gesellschaft hinzu.Flucht ist kein Abenteuerspiel sondern bitterer Ernst, Bedrohung und Angst, und immer häufiger Verlust des Lebens“.

Ende des Zitates. Blätter von St. Georg, Dezember Ausgabe, überall in Geschäften und Einrichtungen in St.Georg erhältlich.

Dazu muss man in meiner Generation noch einmal darauf aufmerksam machen, dass gerade das deutsche Volk immer wieder flüchten musste, das letzte Mal in unerhörtem Ausmaße durch den Weltkrieg und dann wieder während der Zeit des DDR Regimes. Wir müßten also wissen, was Flucht bedeutet, selbst wenn es bei uns “ erleichternd “ den gemeinschaftlichen Kulturkreis gab. Alles scheint vergessen zu sein. Eine Schande.

Wir in St.Georg haben kaum Probleme mit Flüchtlingen, die Bereitschaft der Bürger ist groß überall zu helfen, wo Not ist.Unbeaufsichtigte Jugendliche machen allerdings schon gelegentlich Sorgen, aber unsere Revierwache steht immer bereit um bei Problemen einzugreifen. Wenn wir das Jahr Revue passieren lassen, so können wir mit Fug und Recht sagen, dass wir zwar fast 100 % mehr Passanten im Quartier zu verzeichnen haben, das es aber zu keinen Verwerfungen im Umgang miteinander gekommen ist. Im Gegenteil. Die Flüchtlinge bevölkern zwar den Steindamm etc. aber eben auch die vielen Restaurants, Geschäfte und auch unsere Moscheen. Es gab auch im letzten Jahr eine unerhörte Bereitschaft Hilfe zu leisten.

Die Geschäfte am Steindamm florieren. Es gibt keine freien Gewerbeflächen, keine freien Wohnungen.

Wir haben Anfragen für 500qm Ladenfläche mit zusätzlichen 100qm Lagerfläche und für eine große gastronomische Fläche  direkt am Steindamm. Anfragen für Vermietungen vermittle ich gern weiter.

Hinzu kommen im Frühsommer  500 qm Büroflächen am Steindamm. Bei Fragen stehe ich gern bereit.

Unser Lohmühlenpark ist so gut wie fertig renoviert. Die Bauarbeiten im Porsche Zentrum  haben begonnen. Die Entwicklung der Flächen in der Lindenstrasse machen Fortschritte.

Unsere Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat einen neuen Präsidenten, Prof. Dr. Wacker  hat während der Übergangszeit die Hochschule in ruhige Gewässer geführt.

Unser Bezirksamtsleiter sorgt für Entwicklung am Hauptbahnhof und überhaupt in Mitte,was wir alle sehr begrüßen.

Frau Thiel, die Leiterin vom Familien Zentrum , sieht mit Freuden auf das neue Haus, das hoffentlich bis zum Sommer fertig gestellt sein wird.

Während der Jahreshauptversammlung der IG Steindamm Mitglieder wurde die Grundeigentümerin Frau Marion Förster  einstimmig zur Ansprechpartnerin für das BID gewählt. Mit Kraft und Elan wird das Vorhaben weitergeführt. Damit kann ich meine Aufgaben als Quartier Manager wieder vermehrt wahrnehmen. Im Januar wird es erneut eine Mediation unter der Leitung des unermüdlichen Verbündeten Herrn F. Büttner, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, geben. Teilnehmen wird der Lenkungsbeirat und andere Grundeigentümer. Hintergrund des Treffens ist die Aufgabe, die Inhalte des BID Konzeptes im einzelnen vorzustellen.

Die Weihnachtsaktionen, die wir durch eine großzügige Spende aus Bayern ermöglichen konnten, sind anrührig und sehr festlich gewesen. Dank der intensiven Hilfe durch Frau Orhan vom Kulturladen und ihrem Team konnten die vielen Nachbarn in den Stiften verwöhnt werden.

Zusätzlich spendete Herr Westhagemann,  Leiter Siemens Nord, wieder 100 Edeltannen für Bedürftige.

Unser Bezirksbürgermeister, Herr Falko Drossmann, hat mit verteilt, eine rundum gelungene Aktion Dank Siemens.

Die Öffentlichkeitsarbeit fand in Printmedien statt, Bild, Hamburger Abendblatt, Morgenpost, Zeithaben über unser Quartier berichtet, manchmal so wie wir es uns vorgestellt hatten aber manchmal auch nicht, so ist Pressearbeit.

Im ZDF Drehscheibe und Länderspiegel gab es ausführliche Berichte über unseren Steindamm, Schwerpunkt waren das Zusammenspiel der verschiedenen Nationen am Steindamm. Die Einschaltquoten lagen über dem Normalspiegel, es gab viel Echo.

Der Stiftungsfonds St. Georg, “ von Bürgern für Bürger“ hat in 2016 ein Projekt des Kulturladens finanziell unterstützt. Für dieses Jahr erwarten wir wieder eine ordentliche Ausschüttung ( im Rahmen der Möglichkeiten natürlich ). Die Verwendung wird erst im Mai 2016 entschieden. Anmeldung für Unterstützungen liegen bereits vielzählig vor.

Spenden und Zustiftungen können wir immer gut gebrauchen, damit wir auch weiterhin das Stiftungsziel erreichen: finanzielle Unterstützung mit bedürftige alte Menschen, bedürftige Familien mit Kindern und bedürftige Künstler. Alle müssen eingetragene Bürger unseres Stadtteiles sein, die Mittel fliessen nicht Einzelpersonen zu ,sondern den entsprechenden Einrichtungen.

Ihnen, unseren Mitgliedern und Verbündeten, wünsche ich ein erfolgreiches und gesundes Jahr.Bleiben Sie uns gewogen und helfen Sie mit, den Steindamm in die Zukunft zu führen!!!

Ihr QMWS

 

 

 

 

13. Dezember 2016

Kurzinformation

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 13:34

hallo Nachbarn,

soeben erhalte ich die traurige Nachricht, dass mein guter Verbündeter, Herr Claus Berk, Inhaber des Hotels „Europäischer Hof“,  am 4. Dezember wirklich plötzlich und unerwartet gestorben ist.

Herr Berk war mir immer ein Helfer in der Not. Er hat mich seit Jahren unterstützt, wenn es um die Belange des Quartieres ging. Beleuchtung Hansaplatz, Tanztheater Hansaplatz, vielen sozialen Projekten hat er auf die Beine geholfen.

Der Stadtteil verdankt ihm viel. Wir haben oft genug sehr kontrovers diskutiert, immer war er aber ein Zuhörer und immer hat er  seine eigene Meinung auch gegen Widerstände vertreten. Ein starker Partner, der nun fehlt.

Seiner Familie wünschen wir, dass sie einen guten Weg in die Zukunft findet, gepaart mit der Hoffnung, dass der „Europäische Hof“ auch diese Klippe erfolgreich umschifft. Unser Mitgefühl ist der Familie  gewiss. Den Mitarbeitern des Hotels sprechen wir unser Beileid aus, dort wird er sehr fehlen.

Die Beerdigung findet am 22.Dezember um 11.00h in der Fritz-Schumacher-Halle im Bestattungsforum statt.

Ihr

QMWS

 

6. Dezember 2016

Jahresende 2016

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 14:46

hallo an die Mitglieder der IG Steindamm e.V.

an Nachbarn und Verbündete,

 

es hört sich unglaublich an, das Jahr ist schon wieder so gut wie vergangen. Vieles hat sich ereignet. Die politischen Verwerfungen, hervorgerufen durch Populisten, Agressoren, Lügner und Verbreiter von Fehl- und Falschinformationen, sorgen auch in meiner Generation für Unbehagen, um das Wort Sorgen nicht zu benutzen. Niemals habe ich mir träumen lassen, dass unser Land solchen Herausforderungen ausgesetzt sein könnte. Niemals habe ich gedacht, dass Ausländerfeindlichkeit derart um sich greifen würde. Während meiner Aufenthalte im europäischen Ausland während der 60er und 70er Jahre habe ich unangenehme Erfahrungen diesbezüglich gemacht, ich weiß also, was es bedeutet Ressentiments ausgesetzt zu sein. Niemals habe ich gedacht, dass eine Gesellschaft, die mehr oder weniger in Wohlstand und Sicherheit lebt und einst zu den traumhaft liberalen Gesellschaften der Welt gehörte, diese hart erworbenen und erkämpften Werte über Bord wirft. Es scheint opportun zu sein unsere wunderbare Verfassung und unser Grundgesetz mit einem Federstrich löschen zu wollen. Das ohne Not. Die meisten dieser Demokratiefeinde haben zudem nichts mit den vermeintlichen Problemen unseres Landes zu tun! Was haben 1.2 mio Flüchtlinge bei den Deutschen angerichtet, wie konnte das nur geschehen?

Und wie sieht es bei uns in St. Georg aus?

Wir haben, wenn ich den migrantischen Nachbarn glauben darf, keine relevanten Probleme der oben genannte Art zu verzeichnen. Das hat etwas mit gelungener Integration auf vielen Gebieten zu tun. Kirchen, Imame, Vereine, Verbände und viele Organisationen stehen bei uns zusammen. Bei Nachfragen sagen die Gewerbetreibenden hier am Steindamm z.B.“ Wolfgang, ich bin ein Hamburger Jung , wir wollen hier gut arbeiten und gut leben“ besser kann man das nicht sagen.

 

Mitglieder Jahres Hauptversammlung

am 23.11.2016 haben wir unsere Versammlung abgehalten.

Das Hotel Reichshof hat uns einen wunderbaren Raum zur Verfügung gestellt. Viele unserer Mitglieder kannte das inzwischen aufwändig renovierte Hotel noch nicht. 25 Mitglieder der IG Steindamm nahmen teil. Die Wiederwahl des Vorstandes erfolgte einstimmig. Ausserdem wurde Frau Marion Förster, Grundeigentümerin am Steindamm, als Vorstandsmitglied für das Thema BID einstimmig gewählt. Damit erreichen wir eine weitere organisatorische Stufe um das Thema von Seiten der Grundeigentümer mit Leben zu füllen. Meine Tätigkeit  wird sich zukünftig , mehr oder weniger, wieder mehr auf die Arbeit als QM beziehen. Diese Entscheidung ist der großen Aufgabe geschuldet, die nicht allein bewältigt werden kann.

BID

was die demokratischen Grundwerte betrifft, so sind sie festgemauert. Auch mögliche Abstimmungsniederlagen müßten dann eigentlich akzeptiert werden. Wir können nicht nach der Trump´schen Methode verfahren: wenn ich verliere gehe ich dagegen vor, wenn ich gewinne…

Daran merken Sie, wie hier vorgegangen wird. Aber, wir werden sehen. Wir gewinnen immer mehr Zustimmung. Im Januar 2017 wird es eine weitere Diskusions- und Aufklärungsrunde mit den Mitgliedern des Lenkungsausschusses in der Behörde geben.

 

Jour Fix “ Schülers Donnerstalk“

9 Veranstaltungen im Arcotel Rubin habe ich mit der großen Unterstützung des Manager  Herrn Rainer Müller durchgeführt. Mehr als 300 Personen wurden mit Speis und Trank verwöhnt. Das Hotel Team hat sich immer ganz besonders um uns alle gekümmert und uns sehr verwöhnt. Das Hotel zeichnet sich ohnehin aus durch einen sehr guten Service für alle Gäste und eroberte sich in den Jahren seines Bestehens die Gunst vieler Gäste. Das geht nicht ohne ein gutes Team und das wiederum hat etwas mit dem Manager zu tun. Glückwunsch und Dank für die treue Zuwendung und Verbundenheit an Herrn Müller.

Steindamm Renovierung

Es gibt, was die Renovierung des Steindammes betrifft, neue Erkenntnisse. Der Oberbaudirektor möchte auf dem Mittelstreifen eine Baumreihe wissen. Das würde die gesamte Planung für den Sommer 2018 beträchtlich beeinflussen. Fest steht, dass der Fahrstuhl für die UBahn auf alle Fälle in den Sommerferien gebaut wird. Der Plan war, dass im Anschluss daran die Bauarbeiten für die Sanierung beginnen sollten. Wir werden sehen. Historisch gesehen kann man sagen, dass es in der Vergangenheit keine Baumreihen in der Mitte der Fahrbahn gegeben hat.

Porsche Zentrum

nun sind alle Baugenehmigungen erteilt, das größte Porsche Zentrum Deutschlands wird gebaut. 118 Arbeitnehmer sorgen für die Kunden. Die Ausstellungsfläche wird gigantisch. Dazu wird es einen 13 geschossigen Hochhauskomplex geben. Architekten sind Gerkan, Marg & Partner. alles hochkarätig. Ein Segen für unseren Standort.

 

Neuansiedlung

Am Kreuzweg, im Hause von Herrn Sebold,  wird es wieder eine Poststelle für unser Quartier geben. Das ist für viele Unternehmen und Nachbarn eine sehr gute Nachricht.

Gesuche

Gesucht werden am Steinamm für Ansiedlung von Gewerbe  ca. 1.000qm .

Ausserdem werden nach dem Umzug des „Schorsch“ in die Rostocker Strasse am Steindamm zusätzlich drei Etagen frei.

Anfragen gern an mich.

Weihnachten

Mit großzügiger Unterstützung eines Spenders aus Bayern konnten wir auch in diesem Jahr wieder ca. 60 Senioren im Sengelmann Haus und im Amalie-Sieveking-Stift mit prall gefüllten Weihnachtstüten beschenken. Dazu gab es für jeden ein Glas St.Georg Bienenhonig vom Imker des Kulturladens.

Begleitet wurden die Aktionen vom Golden Sixties Chor St.Georg unter der Leitung von Frau Natalie Kopp. Gesungen wurden internationale und deutsche Weihnachtslieder  und das mit Schwung.

Im Amalie-Sieveking-Stift sangen unsere Kleinsten und hatten damit sofort alle Herzen erobert. Auch für die Chöre gab es Weihnachtstüten. Es waren sehr anrührende Stunden, eine wunderbare Einstimmung in die Weihnachtszeit. Das war aber alles nicht möglich ohne die tatkräftige Unterstützung von Frau Orhan, Leiterin des Kulturladens, und ihrem fleissigen Team. Dafür danke ich sehr, denn ohne diese Unterstützng wäre alles sicherlich nicht so reibungslos abgelaufen. Ganz besonderer Dank gilt dem edlen Spender aus Bayern, ohne ihn wäre alles nicht möglich.

Am 7.12.2016 findet das traditionelle Verschenken von Weihnachtsbäumen statt. Herr Michael Westhagemann, Manager der Siemens Niederlassung St. Georg bzw. Hamburg hat auch dieses Mal für unsere bedürftigen Nachbarn gekämpft. Fast 100 Edeltannen werden verschenkt. Kirchen, Vereine, Verbände und soziale Organisationen wurden im Vorwege über die Verteilung ab 10.00h informiert. Unser Bezirksbürgermeister Herr Falko Drossmann und Herr Westhagemann verteilen die Bäume.

Auch in diesem Jahr findet der kleinste Weihnachtsmarkt Hamburgs am Steintorplatz statt. Köstlicher Glühwein, prima Bratwürste und Pommes Frites, Weihnachtsbäckerei und Winterliches warten auf Kunden und das mitten im großen Getümmel am Steindamm. Laut Polizei haben wir fast 100 % mehr Passanten zu verzeichnen. Für die Zukunft muss der Eingang zum Steindamm freundlicher gestaltet werden. Daran müssen wir noch arbeiten. Der Steindamm hat sich zu einem “ Männerviertel“ entwickelt, das bedeutet, dass sich weibliche Passanten sehr unbehaglich fühlen und den Standort deswegen meiden. Das muss sich ändern.

Also, Sie verehrte Nachbarn, sehen schon, die Liste der Wünsche nimmt nicht ab. Wir müssen zusammenstehen und weiter an der Veränderung unseres Quartieres arbeiten. Das BID Steindamm ist ein sehr gutes Vehikel, dass Veränderungen durch Mitarbeit der Grundeigentümer ermöglicht. Eine einmalige Gelegenheit qua Gesetz eigene und demokratische Vorstellungen einzubringen. Nutzen Sie die Gelgenheit!!!

Das war der letzte Infobrief in diesem Jahr, zwölf Mal habe ich Sie über Tendenzen, Probleme, Entwicklungen etc. informiert.

Im Januar 2017 geht es weiter. Von ganzem Herzen wünsche ich Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit und ein wunderbares, friedliches Neues Jahr. Bleiben Sie gesund und mir gewogen.

Ihr QMWS

 

3. November 2016

Steindamm Quartier im Umbruch

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 22:15

hallo Nachbarn,

im Hafen Club fand vor kurzem ein Vortrag von Herrn Prof. Dr. Werner Beba, Hochschule für Angewandte Wissenschaften, statt. Thema war die Windenergie. Prof. Dr. Beba steht für das Forschungsprojekt Windenergie in Bergedorf. Dort entsteht, auch mit der Hilfe der Industrie, der Windpark. Neueste Forschungen zeigen vielschichtige Möglichkeiten der Nutzung und vor allem der Entstehung von Energie. Zusammen mit Hamburg und Schleswig-Holstein wird das Forschungsprojekt betrieben, als Spiritus Rector ist oben genannter Prof. Dr. Beba. Hamburg, somit der Norden, hat auf diesem Gebiet eine bundesdeutsche Vorreiterrolle eingenommen.

Gern rufe ich meine Leser auf, gemeinsam eine Excursion nach Bergedorf zu unternehmen. Sozusagen eine Informationsreise in Sachen Windenergie. Prof. Dr. Beba und der Präsident der HAW haben uns eingeladen. Freue mich auf zahlreiche Anfragen, am besten per mail.

Wolfgang.W. schueler@web.de

BID

Die Behörde für Sadtentwicklung und Wohnen ruft im Moment die teilnehmenden Grundeigentümer der Lenkungsgruppe zur, so sieht es jedenfalls im Moment aus, finalen Lenkungsausschuss- Sitzung auf.

Dort wird endgültig festgestellt, wer unser Aufgabenträger wird, damit wir das Vorhaben BID vorantreiben können. Wie Sie alle wissen, haben wir einen Widersacher, der sich mit allen Mitteln gegen das BID stemmt. Mit allen Mitteln. Es kursiert eine Stellungnahme mit seinen Argumenten im Netz. Wir haben alle seine Argumente und Kritk aufgenommen und im Projekt umgesetzt.Es hat nix genützt, nun heißt es “ warum soll ich das machen“.

Wenn wir die bestehenden und abgeschlossenen BID Aktiventäten betrachtet, so ist deutlich geworden, dass so ein Projekt für jeden Standort bisher von Vorteil war und ist. Jedenfalls sind wir auf dem guten Weg und finden immer mehr Sympathisanten , die teilnehmen. Herrn Sebold sei Dank.

Die Inhalte des Projektes stehen und werden dem Lenkungsbeirat vorgestellt.Das folgende Procedere ist vom Gesetzgeber festgelegt und daran werden wir uns halten.

Centrums Moschee

mit einer Gruppe von 20 Interessierten haben wir eine Führung vom Vorstand und Imam der Centrums Moschee erhalten. Auch für mich, nach fast 15 Jahren Stadtteilarbeit, gibt es immer wieder Neues. So wurde z.B. deutlich, dass die Centrums Moschee eine unabhängige Glaubensgemeinschaft ist, die sich keiner Überorganisation anpassen muss, ausser natürlich Allah! Die ökomenische Arbeit mit unseren evangelischen Pastoren ist schon Legende. Das soziale Engagement ist weithin bekannt. Die Moscheen stehen für Miteinander und Frieden. St. Georg und seine Bewohner sind ein sehr gutes Beispiel für gelungene Integration. So manche Gemeinde könnte sich ein Beispiel nehmen.

Wir sind stolz auf unsere Nachbarn, die in der Vergangenheit sehr viel für das Bestehen des Quartieres getan haben. Wir werden das nicht vergessen. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

Hartwig – Hesse – Stiftung

Die Grundsteinlegung hat stattgefunden, wir können nun erahnen, was für ein Gebäude das werden wird. Viele Menschen werden eine neue Heimat finden.Groß, natürlich, aber in unser Stiftsviertel wird es sich gut einbinden lassen.

Weihnachten

wie im vergangenen Jahr, haben wir wieder einen engagierten Spender für unsere Weihnachtsaktionen in Zusammenarbeit mit dem Kulturladen und den Stiften im Quartier. Wieder wird es Bunte Teller für viele Menschen geben. Gemeinsames Weihnachtslieder-singen, geselliges Beisammensein rundet den Advent-Nachmittag ab. Viele freiwillige Helfer in den Stiften und auch im Kulturladen von Frau Orhan tragen zum Gelingen bei und dafür danke ich allen schon jetzt. Im Moment sind alle dabei gute Termine zu finden.

Tannenbäume von Siemens

im vergangenen Jahr spendete Siemens, wie in den davor liegenden  Jahren, über 100 Edeltannen für Bedürftige im Quartier. Noch ist die Entscheidung für das Quartier nicht gefallen, hoffen wir das Beste liebe Nachbarn.

 

Richtfest „Schorsch“

unter Beteiligung aller öffentlichen Vertreter fand das Richtfest in unserem neuen „Schorsch“ statt. Die Ausmasse sind beachtlich, die Anforderungen an das neue Haus sind es aber auch. Petra Thiel, die geniale Leiterin der Einrichtung, reibt sich schon die Hände in Vorfreude auf die neuen und vielfältigen Aufgaben. Es ist eine Freude das zu sehen. Wir alle wünschen Glück!

Entwicklung am Steindamm

mein Spruch, so alt wie Metusalem, “ Handel heißt Wandel “ gilt besonders am Steindamm. Unser wunderbarer Fleischer Kreuzweg/Steindamm hat zugemacht. die Kosten ( Miete u.a. ) waren höher als die Einnahmen. Das Niveau seines Angebotes und seine Kenntnisse haben nicht gereicht viele Kunden ins Geschäft zu locken.

Der Dönerladen Steindamm/Kreuzweg wird auch ersetzt durch ein afganisches Restaurant. Sehr elegant und, wie es scheint, innovativ. Wir wollen hoffen, dass die neuen Betreiber mehr Fortune haben als die vielen Vorgänger.

KIOSK

am Steindamm wurde eine Wohn- und Geschäftshaus verkauft. Im Souterain gab es bis dahin einen Pornoladen für Spezialisten. Kaum hat das Haus den Besitzer gewechselt, fliegt der Pornoladen raus und ein KIOSK eröffnet. Genau das, was wir am Steindamm brauchen. Da lob ich mir die Neuansiedlungen bei Herrn Sebold. Qualitätsverbesserung des Angebotes, hoffentlich sind die Mieten nicht zu hoch.

Nun toben wir mit Riesenschritten in die Weihnachtszeit, na ja, noch nicht gleich… aber dann.

Bleiben Sie gesund und munter und dem Steindamm gewogen.

Ihr

QMWS

 

 

 

 

9. September 2016

AFD und noch mehr

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 12:58

hallo Nachbarn,

langsam erholen wir uns von dem Schrecken, das kann es aber nicht nur gewesen sein.

Fest steht, dass alle demokratischen Partein daran arbeiten sollten, die Werte  unserer funktionierenden Demokratie zu sichern und zu erhalten. Unsere Verfassung ist das größte Glück für unser Volk, wir dürfen irre Austrocknung, siehe CSU, nicht zulassen. Wir dürfen aber auch nicht gestatten, dass es Menschen in unserem Lande gibt, die sich zurückgelassen fühlen.

Große Aufgaben für alle demokratischen Parteien. Wir als Bürger müssen uns aber auch daran beteiligen! In St. Georg gibt es vielfältige Engagements von Bürgern, Vereinen und Verbänden. Die Kirchen und Moscheen stehen dafür. Unser Bürgerverein und der Einwohnerverein sind seit Jahrzehnten durchgehend engagiert, ebenso die politischen und demokratischen Parteien. Ein großer Vorteil für unsere Gemeinschaft in St. Georg. Lassen wir uns nicht beeindrucken von Brandstiftern  und Biedermännern.

Unsere Demokratie lebt vom Engagement des Einzelnen.

Unsere Demokratie lebt davon, dass der Bürger wählen geht.

Unsere Demokratie lebt davon, dass er auf Datensicherheit zählen kann.

Unsere Demokratie lebt davon, dass wir uns politisch informieren.

Unsere Demokratie lebt von Zivilcourage.

Unsere Demokratie lebt von gegenseitiger Rücksichtnahme.

 

……und mehr vom Steindamm.

wir haben uns bei der Stadtreinigung um mehr bzw. größere Papierkörbe beworben. Dabei ist auch festzustellen, dass sich trotz der vielen zusätzlichen Menschen am Steindamm und Dank der Aktivitäten der Stadtreinigung unser Standort sauberer geworden ist. Noch nicht genug, aber immerhin.

Der Revierwachenleiter Herr Sobotta meint, dass wir fast 100% mehr Passanten am Steindamm zu verzeichnen haben. Dennoch können wir sagen, dass das Miteinander gut funktioniert, es zu keinen gravierenden Verwerfungen kommt. Probleme haben wir immer mehr mit den Bettler Gangs, inzwischen in ganz St. Georg. Das sind aber keine Flüchtlinge oder Asylanten sondern Mitglieder der Europäischen Union. Sehr gut organisiert. Mit festen Bettelzeiten, Ablösungen und Standortwechseln.

eBike Store in der LIndenstrasse

unser eBike Store bietet den ganzen September eine Sonderaktion an. Inzwischen nur noch ca. 100 EBikes werden mit ca. 25 % Rabatt angeboten. Darunter Marken wie; Flyer, Rieser& Möller, Raleigh, gocycle und viele mehr.

www.ebikestore.de ,

Ebike company gmbh,

Lindenstplatz 1, 20099 Hamburg.

Nix wie hin…

Anfragen für Vermietung

wir suchen für einen Bäcker eine Backstube, mit angeschlossener Wohnung in St. Georg . Ein Holzbackofen soll zum Einsatz kommen.

wir suchen für die Post in St.G. einen Gewerberaum mit ca. 100 bis 120qm.Be- und Entladezone wäre natürlich wichtig.

Öffentlichkeitsarbeit

soeben erfahre ich, dass es einen TV Bericht über den Steindamm am  10.9.16 im ZDF Länderspiegel ab 18.00h geben wird. Thema war „Gelungene Integration am Steindamm“. Mal sehen, was daraus geworden ist.

BID

unser Verbündeter, Andreas Pfadt ASK, hat unser BID Projekt bis zur Konzepterstellung begleitet. Nun übergibt er den Stab an einen Aufgabenträger, der demnächst gekürt werden soll.

Für mich ist er immer ein guter Freund und ausgewiesener Fachmann. Wir haben viel geschafft und dafür danke ich ganz besonders!

 

Für den September wünsche ich sommerliche Temperaturen und einen guten Start in den Herbst.

Bleiben Sie alle gesund und munter und uns gewogen.

 

Ihr

QMWS

 

 

 

8. August 2016

Vielfalt in St.Georg

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 16:30

hallo Nachbarn,

gern zitiere ich den “ Lachenden Drachen“ die Stadtteilzeitung, die der Einwohnerverein herausgibt:

Zitat: auch wenn die Gentrifizierung, d.h. die Aufwertung und Verdrängung bestimmter Bevölkerungsgruppen in St.G. weit vorangeschritten ist, lebt hier doch noch immer ein leicht überdurchschnittlicher Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund. Ende 2015 waren es genau 4.014, was einen Anteil von 37,4 % entspricht ( in HH lag er bei 32,7 % ), 27,7 % hatten eine türkischen Hintergrund ( in HH 15,5% ),8,7 % eine polnischen ( 12,4%) und 6,8% einen russichen (13,1 % ).

Menschen ohne deutschen Pass gab es Ende 2014 übrigens genau 2.467, d.h. nur 23,1 % der Stadtteilbevölkerung (14,7% ).

Nachzulesen im Statistikamts-Werk “ Hamburger Stadtteil Profile 2015″.

Das sind doch aussagekräftige Zahlen. Denn das bedeutet nichts anderes als das die meisten Migranten bei uns am Steindamm als unsere Nachbarn leben und, das ist das allerbeste, auch noch hier arbeiten.

St. Georg ist und bleibt ein Beispiel für gelungene Integration. Daran haben viele Menschen und Institutionen großen Anteil. Die christlichen und moslemischen Glaubensgemeinschaften arbeiten auf vielen unterschiedlichen Gebieten stetig zusammen, mit großen Erfolgen für die Menschlichkeit.

Große Sorgen bereiten uns migrantische Jugendliche, die sich nicht aufgenommen fühlen in unserer Gesellschaft. Wohin das führen kann erleben wir gerade. Da hilft nur gemeinsame Aufklärung und Bildung, abgedroschene Phrasen, die aber immer noch Bedeutung haben.

Campus Park

endlich sind nun auch ab Anfang Juli beide neuen Spielplätze für Kinder freigegeben. Das muss sich erst rumsprechen, aber dann….

Der Park ist wirklich zurecht ein neuer Anziehungspunkt für unser Quartier geworden. Wenn man vom Hochhaus der HAW auf die Anlage schaut, kann man die ganze neue Pracht bewundern. Jetzt kommen auch noch die beiden Grantitische dazu, um das Angebot für Studenten, Nachbarn und die vielen Angestellten rundherum abzurunden. Prof. Thalgott und die unermüdlichen Betreuer im Bezirksamt   (u.a. Herr Weiler ) kann nicht genug gedankt werden. Der Park ist ein Schmuckstück geworden. Wenn man bedenkt, wieviel Jahre der Planung und der Diskussion vorausgegangen sind, dann kann man nur allen Beteiligten dafür danken.

Der Lohmühlenpark und der Campus Park sind ein gelungenes Stück Stadtentwicklung. Wir sind durch den Park wieder ein Stück  näher an die Geest gerückt und ein Naherholungsgebiet steht vielen Menschen zur Verfügung.

BID Steindamm

Demnächst wollen wir die Grundeigentümer einladen und unser aktualisiertes Konzept zur Diskussion vorstellen, einhergehend damit  auch die stark reduzierten  Kosten.

Sauberkeit

Die Nebenstrassen vom Steindamm sehen nach dem Wochenende wüst aus.

Das ist kein Wunder nach dem Feierwochenende. Lange Reihe und Hansaplatz sehen schon wieder gut aus, die anderen Nebenstrassen folgen.

 

Jour Fix

unser Jour Fix findet auch in diesem Monat nicht statt, erst wieder im September.

Boule Tournier

Der Ehrenvorsitzende des Bürgervereines, Herr Helmut Voigtland , und Herr Rolf Förster, Vorstandsvorsitzender der IG Steindamm e.V., haben wieder zum Boule Tournier eingeladen.Der Bouleplatz im Park wird wieder Zeuge eines inzwischen traditionellen Kampfes.Speis und Trank halten die Kämpfenden am Leben!

Im Quartier ist zu spüren, dass Ferien sind. Allerdings kann man nicht sagen, dass Ruhe eingekehrt ist. Unser Standort ist einfach immer lebendig und……… Friedlich.

Haben Sie alle noch einen schönen Sommer, trotz der Wetterkapriolen.

Ihr QMWS