IG-Steindamm e.V.


6. Juni 2017

Schande am Steindamm die II.

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 12:08

hallo Nachbarn,

nach dem ich über den Brennpunkt am Steindamm, das vermeintliche Lampedusa Zelt, berichtete, kam es zu Reaktionen, die ich so nicht für möglich gehalten habe.

Das Thema ist sicherlich unbequem. Fest steht, dass es die unmittelbaren Nachbarn am Steindamm und seinem Umfeld täglich aufs Neue betrifft. Mit Nachbarn sind die Bewohner und die Gewerbetreibenden aber auch die Grundeigentümer gemeint, die sich im Allgemeinen als geduldige, den  Zeitläuften widerstehenden Bürger auszeichnen und das über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.

Diese Gruppierungen fürchten sich öffentlich gegen dieses Mahnmal zu protestieren. Repressalien werden befürchtet!!!

Repressalien wurden mir im Nachgang der Veröffentlichung angedroht!

Suaden von Hass, Beschimpfungen, Drohungen und persönlichen Beleidigungen waren losgetreten. Natürlich alle anonym, am Telefon. Wer dahintersteht, ist nicht auszumachen.

Es müssen die Befürworter sein, denen wir dieses Mahnmal verdanken. Die sich nun aber nicht aus dem Gebüsch trauen und die Anonymität für ihre Wut nutzen. Bitter.

Die politischen Parteien müssen sich gemeinsam und öffentlich dagegen aussprechen. Der Bürger hier vor Ort hat ohnehin genug von diesen speziellen Zuständen am Steindamm.

Wohlgemerkt, es geht hier nicht um die vielen Flüchtlinge, die sich täglich am Steindamm einfinden. Die damit einhergehenden Probleme, die immer auftauchen wenn viele Menschen einen Standort aufsuchen, werden bewältigt! Das verdanken wir unseren Ordnungshütern, den Bürgern, den Leitungen der verschiedenen Moscheen und den christlichen Kirchen mit den entsprechenden Einrichtungen. Dieses Zusammenspiel ist erfolgreich und, wenn man sich so umschaut, beispielhaft für viele Regionen.

 

Renovierung des Steindammes

Mit dem Baubeginn wird nicht vor Frühjahr 2018 gerechnet.

 

BID

die Nouvellierung hat den Senat passiert, wird jetzt in der Bürgerschaft beraten und wird, so scheint es, spätestens zum Ende des Jahres rechtskräftig sein. Die Berechnungen für die Abgabe sind hauptsächlich der Hintergrund für die Nouvellierung.

 

Flüchtlinge in Jobs

Hans Nauber, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI ), und Frau Langmack, GRONE sind die Initiatoren für diese zweite Börse in diesem Jahr, im Herbst soll die dritte Aktivität folgen. Das erste Mal hatte ich im Rahmen meines Jour Fix „Schülers Donnerstalk“ im Arcotel Rubin am Steinamm und auf Einladung des Hotelmanagers Herrn Rainer Müller und der Marketingleiterin Frau Lorek die oben genannten Institutionen eingeladen. Frau Ulrike von Albedyll, GF des Hotel und Gaststätten Verbandes, half bei der „Rekrutierung“. Hintergrund ist die Idee, Flüchtlinge in Lohn und Brot zu bringen, vor allem in der Hotellerie und Gastronomie in Hamburg. Vertreter der Branche fanden sich ein und es wurde ein vielversprechender Erfolg . Frau Langmack , GRONE, hatte mit ihrem Team eine Auswahl getroffen. Menschen, die erste Sprachkurse und Schulungen erfolgreich bestanden hatten konnten sich mit Lebenslauf etc. vorstellen. Persönliche Gespräche folgten dann in den entsprechenden Hotels. Ein achtbarer Erfolg auf den nun die zweite Veranstaltung im Hotel Reichshof folgte.

Die Vertreter des Gastgewerbes waren zahlreich erschienen, der Erfolg der ersten Veranstaltung hatte sich herumgesprochen. Herr Folke Sievers begrüßte die Runde und blieb  bis zum Ende der Veranstlung um für sein Hotel zu werben.Ungleich viel mehr Hotel –  Teilnehmer sorgten dafür, dass die Aktion von Hans Nauber zu einem großen Erfolg wurde. Die jungen Menschen konnten sich mit ihrem Lebenslauf persönlich vorstellen, einige konnten das bereits in deutsch, andere benötigten noch einen Dolmetscher. Im Nachgang wurden Einzelgespräche geführt und Verabredungen für weitere Gespräche in den Hotels verabredet. Deutlich wurde, wie aufgeregt die fast 20 teilnehmenden Arbeitsuchenden waren und wie sehr sie sich wünschen endlich arbeiten zu können. Auf alle Fälle haben alle am Schluss der Veranstlung eine gute und seriöse Chance in den bedürftigen Arbeitsmarkt aufgenommen zu werden.

Wir haben mit unserer ersten Initiative im Arcotel den Anfang gemacht und es ist ganz deutlich, dass eine solche Arbeit nur gelingt, wenn Menschen wie Hans Nauber und die vielen anderen mit persönlicher Begeisterung dahinterstehen. Frau Langmack, GRONE, hat mit ihrem Stab sehr zum Gelingen beigetragen.

Es ist zu wünschen, dass sich auch in anderen Stadtteilen Menschen in dieser Form engagieren. Hamburg ist ein großer Hotelstandort, der unglaubliche viel unbesetzte Arbeitsplätze hat. Das allein müßte doch Anlass genug sein sich einzubringen. Die Beteiligung der BASFI ist ein Meilenstein in dieser Form, es zeigt uns, dass neben all den anderen Möglichkeiten ,die für arbeitssuchende Flüchtlinge auf dem Markt sind, eine Behörde kreativ agiert. Wunderbar. Dank an Herrn Hans Nauber, den Unermüdlichen.

 

Kunsthalle

Christoph Martin Vogtherr, der neue Leiter der Kunsthalle, wird im Juli zu uns nach St. Georg kommen um sich und seine Arbeit in der Kunsthalle vorzustellen. Wir freuen uns sehr und sind gespannt auf seine Ausführungen. Genauer Termin wird noch rechtzeitig mitgeteilt.

 

HAW Hamburg

mit dem neuen Präsidenten der Hochschule habe ich ein Treffen vereinbart in dem ich die gute Tradtion der engen Zusammenarbeit zwischen Hochschule und IG Steindamm e.V. neu begründen möchte. Mit einem Zehn – Punkte –  Katalog werde ich dafür werben. Begründet hat diese gute Partnerschaft der damalige neue Präsident Herr Prof. Dr. Michael Stawicki, der mit seiner Frau zusammen inzwischen zu meine wichtigsten Verbündeten gehört. Gefolgt ist dann  Prof. Dr. Jaqueline Otten, die dann abgelöst wurde durch Herrn Prof. Klaus – Dieter Wacker, der nun in seinen wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. Alles sehr gute Verbündete für mich und unser Quartier.

Lohmühlenpark

immer wird noch gearbeitet. Der Park erstrahlt in neuer Pracht, jetzt schon…. und was besonders wichtig ist, er ist auf wunderbare Weise voll mit prallem Leben. Jung und Alt treffen sich. Das Sportangebot ist der Clou. Nach all den Jahren ist das Ergebnis umwerfend.  Kommet zu Hauf…

 

Grundsteinlegung “ Konrad „

endlich war es soweit, am 9. Mai 2017 fand die Grundsteinlegung des Bauvorhabens am Lindenplatz Ecke Adenauerallee statt. Dem Konrad verdankt der Bau auch denNamen. Es wird ein stattliches Gebäude. 113 Wohnungen entstehen und ein Marriott Hotel rundet das Hotelangebot in St. Georg ab. Wir alle freuen uns über diese Entwicklung. Nach all den Jahren des Stillstandes nun endlich eine positive Entwicklung. Die letzte große Baulücke verschwindet in diesem Teil St. Georgs. Die Fassaden Modelle stehen bereits, man kann jetzt schon erkennen, dass dieses Gebäude zum Landmark werden wird. Ralph Middecke, der Vertreter der Firma ABG- Gruppe vor Ort  und maßgeblich an der Umsetzung beteiligt, zeigt stolz auf die Entwicklung.

Porsche

An der Grenze zu Hohenfelde entsteht das Porsche Zentrum Nord. Eine gewaltige Baugrube zeugt davon, dass das erfolgreiche Unternehmen in Hamburg mit den meisten Kunden weit und breit seinen Platz im Zentrum der Stadt gefunden hat.

Commerzbank

Die Bank hat die Philips – Gebäude bezogen. Gottlob kein Leerstand mehr. die Mitarbeiter erobern langsam den Steindamm, recht so!

Leerstand am Steindamm

gibt es nicht wirklich. Allerdings werden demnächst zwei Mal je 500 qm Büroflächen frei . Dafür suche ich Nachfolger. Freue mich auf Anfragen.

 

Ramadan

alle moslemischen Gemeinden feiern den Fastenmonat. Das ist am Steindamm spürbar. Die Geschäfte laufen schleppend, erst am Abend ist das übliche quirrelige Leben zu spüren.

Am 8.6.2017 lädt die Centrums Moschee Gemeinde zum traditionellen IFTAR Empfang ein. Das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland lädt herzlich ein. Der Vorsitzende Herr Mehmet Karaoglu hält die Begrüßungsrede. Mit einem umfangreichen Programm mit Reden und vor allem zu Beginn mit Koranrezitationen, musikalischen und kulturellen Beiträgen werden die Gäste durch den Abend geleitet. Das köstliche kulinarische Verwöhnprogramm darf nicht vergessen werden. Ein guter Tag für St. Georg und für Hamburg.

Hamburg Ambassadors

fast 40 „Botschafter“ besuchten Hamburg. Der Senat und Hamburg Marketing sorgten für ein umfangreiches Programm. Dazu gehörte auch ein Rundgang durch St. Georg. Die Krönung des Rundganges war der Besuch in der Centrums Moschee. Herr Mehmet Karaoglu sorgte für ein umfangreiches Informationsprogramm mit anschliessender Diskussion. Viele AHA- Erlebnisse sorgten für persönliche Erkenntnisse auf Seiten der Besucher.

Die Gruppe besteht aus Hamburgern, die auf der ganzen Welt persönlich einstehen für unsere Stadt. Zumeist leben und arbeiten sie im Ausland und halten die Hamburg-Fahne hoch. Mit großem Erfolg. Im Nachgang habe ich bereits Einladungen an einige Teilnehmer aussprechen können, die im Laufe des Jahre wieder nach St. Georg kommen werden . Während des Senats Empfanges im Gästehaus des Senates hielt unser Kultursenator Dr. Carsten Brosda eine launige Rede in der die Bedeutung dieser Runde geehrt wurde. Steindamm ist eben überall.

Jetzt ist Schluss mit Feiertagen, der Sommer kommt, mal mehr mal weniger. Wir treffen uns wieder zum Jour Fix am Ende des Monats. Bis dahin bleibe ich

Ihr QMWS

und…. vergessen Sie nicht den Stiftungsfonds St. Georg “ von Bürgern für Bürger“. Wir brauchen Zustiftungen, damit im Frühjahr mehr Geld ausgeschüttet werden kann für bedürftige Menschen in St. Georg. Alte Menschen, Familien mit Kindern und Künstler haben keine große Lobby, da greifen wir mit unserer finaziellen Hilfe ein. Je mehr wir im Pott haben, desto mehr können wir helfen! Helfen Sie mit beim Helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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