IG-Steindamm e.V.


6. Mai 2017

! Schande am Steindamm!

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 15:06

hallo Nachbarn,

 

seit Wochen können wir auf dem Banner am Lapedusazelt folgendes lesen:

here is not America

stop shooting

Black lifes matter

 

Das ist in der Tat eine Verfälschung der Tatsachen und  nicht einmal die halbe Wahrheit.Unsere Polizei ist in ihrem Selbstverständniss und im Handeln defensiv.Auf eine Messerattacke und Bedrohungen gegen das Polizei Team , sowie Verletzung einer Polizistin kam es zur Verteidigung.  Unsere Polizei derart zu diffamieren ist ein Skandal.

Es ist auch  eine Verunglimpfung unseres demokratischen Selbstverständnisses.Ein Fusstritt für die Bürger, die sich anfangs sehr um die damaligen Lampedusa Flüchtlinge gekümmert haben, Strom geliefert, Nahrungsmittel, Kleidung und Geld zur Verfügung gestellt haben. Diese Unterstützungen gibt es nicht mehr. Es vergeht keine Woche ohne Klagen von Bewohnern, Gewerbetreibenden und Nachbarn wegen der im und am Zelt herrschenden Zustände, und das seit Monden.Viele beobachten was dort täglich geschieht und das die Szene nichts mehr mit Lampedusa Flüchtlingen zu tun hat.

Inzwischen fliegen aus Zentral- und Nordafrika regelmäßig Funktionäre ein, die nicht das Wohl von Flüchtlingen im Auge haben. Vielmehr, so wird permanent beobachtet, wird dort alles andere aktiv und zwielichtig betrieben, nur nicht Flüchtlingshilfe.

Kein Nachbar will sich öffentlich äussern, keiner. Alle befürchten Repressalien und das mitten in unserer Stadt. Ein Mahnmal, dass unser liberales und demokratisches Gemeinwesen vorführt und ad ab surdum führt ist zu einer Verhöhnung unserer Gemeinschaft mutiert.

Es ist jetzt an der Zeit, dass die Menschen, die sich damals so kreativ eingebracht haben, erkennen, dass dieses Mahnmal abgebaut werden muss. Das die Menschen, die damals Schützenhilfe geleistet haben, sich wieder stark machen für unsere Demokratie. Ein Mahnmal, dass unsere Demokratie verhöhnt und beschimpft ist überflüssig .

An alle, die sich damals eingebracht haben appellieren wir, die Nachbarn, Gewerbetreibende und viele andere ; helfen Sie bei der Auflösung. Dies ist keine leichtfertige und populistische Aufforderung, sondern hier geht es um die Sicherstellung, dass ein Mahnmal, in unserer Verfassung zementiert, nicht mißbraucht werden darf! Von niemandem.

Gedankenaustausch mit mit der Leitung der Centrums Moschee und dem Präsidenten der HAW Hamburg

Teilnehmer waren Herr Karaoglu, Herr Yildiz, Herr Güngör und Herr Gülbas, der Präsident der Hochschule Herr Prof. Dr. Wacker und ich. Unser Begehr ist, nachbarschaftliche Beziehungen auf- und auszubauen. Die gegenseitige Wertschätzung war nicht zu übersehen, es wurde kontrovers diskutiert und Standpunkte wurden vertreten, die im Einzelnen Grundlage für weitere Treffen provozieren. Gegenseitiger Respekt, gegenseitige Anerkennung und gegenseitige Bemühungen sich zusammenzufinden waren der Tenor des Treffens. Ein Raum der Stille ist auch weiterhin wichtiger Bestandteil  im sozialen Gefüge der Hochschule. Der Präsident hat deutlich gemacht, dass  Zusammenleben und -arbeit an der Hochschule nur gelingen kann, wenn Werte akzeptiert und gelebt werden. Integration ist das Zauberwort. Herr Prof. Wacker hat nach dem Treffen erste Massnahmen ergriffen und alle Religionsvertreter zur Diskussion eingeladen.

Neuer Präsident an der HAW Hamburg.

unser scheidender Präsident Prof. Dr. Claus-Dieter Wacker hat mit Verve und Furore den neuen Präsidenten begrüßt und in seine neue Tätigkeit als Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften eingeführt. So auch die Senatorin Frau Katharina Fegebank, die eine launige Rede hielt.

Prof. Dr. Micha Teuscher, unser neuer Präsident, hat dann auf kurze und entspannte Art seine Pläne für die HAW Hamburg vorgetragen und hat uns alle angesteckt mit seiner  Zuversicht. Wichtig für uns in St. Georg ist sein Bekenntnis zum Standort und sein Wille zum sozialen Engagement hier im Quartier und natürlich in der Hochschule.

Es kam im Anschluss an die Feierlichkeiten zu regen Gesprächen und alle waren sich einig; eine gemütliche Feier ohne Stress, einfach wunderbar.

Gedankenaustausch zwischen Politik und Gewerbetreibenden .

am 23.April fand auf Einladung von Herrn Bernd – Peter Holst , SPD, ein Treffen im Restaurant Laures im Kreuzweg Palais statt. Der Betreiber, Herr Jasar Oktaj, hat mit seinem Team die mehr als 40 Teilnehmer kulinarisch verwöhnt. Alle Achtung, wir lernten die großzügige Gastfreundschaft unserer Nachbarn kennen.

Gleichzeitig kam es, moderiert von Herrn Hardy Sebold und Herrn Bernd-Peter Holst ( SPD ), zu einer Fragestunde in Richtung der Politik. Vertreter waren  Herr Oliver Straeter und  Herr Johannes Kahrs beide SPD.Viel Unsicherheit auf Seiten der Gewerbetreibenden im Bezug auf die Entwicklung des Steindammes. Themen wie öffentliche Toiletten – Container, Hansaplatz und Alkoholkranke, Renovierung des Steindammes und damit verbunden die Sorge um wegfallende Parkplätze, die Velo Route 7, die neu geschaffen werden soll, der Fahrstuhl auf der Fahrbahn. BID war nur ein Randthema, die Politiker hatten sich aber deutlich dafür ausgesprochen. Die Chancen stehen gut weil das Gesetzt novelliert wird und sich damit die Rahmenbedingungen verbessern  werden. Darauf warten wir gespannt. Fest steht, dass die bisherigen Befürworter weiterhin dabei sein werden und wir sind sicher, dass weitere Grundeigentümer dazu kommen werden.

Oliver Straeter und auch Johannes Kahrs  ( beide SPD ) haben dann sehr detalliert auf die oben genannten Fragen geantwortet. Herr Hanife Toprak, Betreiber des berühmten Döner Restaurant BATMAN, hatte Sorgen wegen der eventuell wegfallenden Parkplätze. Der Steindamm wird umfassend renoviert sozusagen auf der ganzen Breite der Fahrbahn, die dann ergänzt wird durch die Veloroute. Die Gewerbetreibenden regen an, dass die Buslinie 5 über den Steindamm führen sollte. Es gibt ohnehin zu wenige Parkplätze und während der Renovierung der Langen Reihe konnten wir feststellen, dass sehr viele Steindammbesucher diesen Bus nutzten. Was die Toiletten Container betrifft, so wurde verstanden, dass es ein Probelauf sein wird. Die Benutzung ist kostenfrei. Die Aufstellung wird so sein, dass keine dunklen Ecken entstehen.Studierende der HAW Hamburg sorgen für ein besonderes Erscheinungsbild. Große Sorgen machen die Alkoholkranken und die Prostituierten auf dem Hansaplatz und am Steindamm. Frau Greb, Leiterin Ragazza, sorgt sich vor allem um die zunehmende Diskriminierung der Prostituierten und macht unter anderem das Freiergesetz dafür verantwortlich. In der Vergangenheit haben diesbzgl.Politiker und Bürger über diverse Veränderungen nachgedacht, von der Trinkerhalle bis zum Frauenhaus, nichts lässt sich so ohne weiteres umsetzen.

Beleuchtung war ebenfalls ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit der Renovierung der Fahrbahn etc. und natürlich die Verschmutzung der Strasse, die sich derart verschlimmert hat, dass über ganz neue Verbesserungen nachgedacht wird. Wir schlagen Unterflurentsorgung vor, da muss aber der Bezirk zustimmen. Noch ist ja Zeit, die Renovierung beginnt nicht vor 2018.

Eine Begehung mit unserem Staatsrat Herrn Rieckhof zum Thema Beleuchtung steht noch aus, ist aber versprochen.

Ganz deutlich wurde uns aber, dass die meisten der migrantischen Nachbarn sich bisher, mit wenigen Ausnahmen, nicht am öffentlichen Leben im Quartier beteiligen. Als QM habe ich alle aufgerufen sich einzubringen. Gerade die jungen Leute sind aufgerufen sich am Stadtteilbeirat, im Bürgerverein, im Einwohnerverein und den unzähligen anderen Organisationen zu beteiligen. Es kann nicht sein, dass die öffentlich geführten Debatten im Bezug auf die Entwicklung St. Georgs nicht wahrgenommen werden und gleichzeitig über mangelnde Informationen geklagt wird. Das muss sich ändern. Hanife Toprak und ich wollen zur Veränderung beitragen.

Be Well in St. Georg

der besondere Stadtteilführer, herausgegeben von Frau Barbara Gitschel-Bellwinkel, ist nun schon zum 8. Mal auf dem Markt. Die Auflage liegt bei 20.000  Exemplaren. Das handliche Format ist vollgestopft mit Informationen und wichtigen Hinweisen. Zu finden in den Filialen des Hamburg Tourismus und in vielen Geschäften und Hotels im Quartier. In meinem Büro lagern auch noch kleine Bestände, die ich gern verteile.

Wahl im Stadtteilbeirat

Als QM bin ich als Vertreter der Gewerbetreibenden gewählt worden. Darüber freue ich mich. Leider konnte ich an der Wahl nicht teilnehmen, weil ich unerwartet in die Klinik musste, inzwischen aber wieder wohlbehalten im Hause bin. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich sehr für die vielen guten Wünsche bedanken.

Asklepios Klinik St. Georg

1823 mit 900 Betten eröffnet und inzwischen zu einer der modernsten Kliniken in Hamburg gehörend hat das Krankenhaus alle Wandlungen während der Zeitläufte mitgemacht. Ein Haus aus der Gründungszeit von 1823 steht noch und wird als Verwaltungsgebäude genutzt. Heute werden allerdings nicht mehr Bier und Wein zur Stärkung der Patienten gereicht, dafür gibt es modernste Behandlungsmethoden. Amadeus Augustus Abendroth war der erste Präses des Krankenhauses, gleichzeitig Polizeiherr und Senator. Ihm verdanken wir unser Krankenhaus. Eine Ämterhäufung dieser Art wäre heute auch nicht mehr möglich, zu intensiv sind die Aufgaben der vielen Mitarbeiter der Klinik. Wohl auch besser so.

Jour Fix

im Mai fällt wegen des Feiertages unser Jour Fix aus. Nächster Termin ist im Juni.

Viele Grüße und alles Gute

Ihr QMWS

 

 

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