IG-Steindamm e.V.


4. April 2017

„Kommt das nächste große Ding“?

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 11:57

hallo Nachbarn,

am 31.März war es soweit:

unsere Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg hat eine „Garage“ eingerichtet. Genau, Sie lesen richtig, eine „Garage“ natürlich nur im übertragenen Sinne. Es soll so eine sein, wie sie Steve Jobs und Ron Wayne vorfanden, als sie ihre kleine Firma APPLE gründeten.

Das Hamburger Pendant hat ein Budget von ungefähr 1,2 Mio Euri und damit soll “ das nächste große Ding“ entstehen. Und das am Steindamm!!! Wer hätte uns das gesungen? Ein Wissenschaftsstandort zwischen all den Befindlichkeiten, Vorurteilen und Sex, Drugs and Crime. Dazu noch das Bekenntnis für den Standort vom Staatsrat Andreas Rieckhof, der wie alle anderen Festredner ein Loblied auf den Standort St. Georg gesungen hat.

Neben dem Staatsrat sprach ein glücklicher Präsident der HAW Hamburg, Herr Prof. Dr. Claus – Dieter Wacker, der den Studenten zwei Seminarräume zur Verfügung stellte. „Creative Space for Technical Innovations“ kurz CSTI ist das neue Highlight der HAW Hamburg.

Der Vize Präsident, Herr Prof. Dr. Thomas Netzel, Forschung und Transfer, betonte, dass mit dem Projekt die zunehmende Transferausrichtung der Hochschule vorangetrieben werden soll. „Als experimenteller Raum soll hier an den Systemen der Zukunft geforscht und gearbeitet werden“.

Prof. Dr. Kay von Luck, der das CSTI für die HAW Hamburg leitet, ergänzte:“Insbesondere interessiert uns dabei die Interaktion in virtuellen und augementierten Realitäten. Andererseit  werden im CSTI prototypische alltagsbezogenen Smart Objects inklusive eingebetterter Systeme und 3-D-Drucktechnologien konstruiert“.

Na bitte…. Er sagte aber auch, dass die Einrichtung so etwas sei wie ein Kindergarten für Forschung, mit anderen Worten eine Chance für Forschung ohne Druck und Zeitkorsett.

Ein Zitat von Susanne Draheim, die entscheidend an der Realisierung des CSTI mitgewirkt hat, ergänzte den hohen Anspruch der HAW Hamburg:“ Wir bieten hier die Keimzelle für Kreativität, Innovation und neue Ideen“.

Die Studenten Benjamin Salewski und Henrik Wortmann erlaubten uns Besuchern einen Einblick in ihre Forschungsarbeit. Soviel sei gesagt: für mich waren es kaum fassbare Einsichten, schwindelerregende Aussichten für unser zukünftiges Leben…….

Bei dieser Gelegenheit soll noch einmal auf den sogenannten Living Place Hamburg hingewiesen werden, vor geraumer Zeit berichtete ich darüber.Seit knapp 9 Jahren betreibt die HAW Hamburg dieses intellgente Wohnprojekt. 130 qm inkl. Wohnen, Schlafen, Küche, Bad zeigen auf, wie wir in Zukunft wohnen werden: Bewegungsmelder, Kameras, Mikrofone etc. sollen uns das Leben zukünftig erleichtern. Sicherlich werden wir das Wohnen für alte Menschen damit beeinflussen können.

Living Place sind zusammen mit Creative Space die Brücken in die Zukunft… und das am Steindamm!!!!

Und was war sonst so?

Am 28. März 2017 fand mein Jour Fix statt,wie immer im Arcotel Rubin.  Dieses Mal allerdings unter einem Thema. Grob gesprochen suchen wir nach Möglichkeiten, wie wir Flüchtlinge in Ausbildung und Arbeit in der Hotellerie und dem Gastgewerbe in St. Georg bringen. Eingeladen wurden Herr Hans Nauber, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration ( BASFI), Frau Dr. Langmaack, GRONE, Herr Sönke Fock, Leiter der Arbeits Agentur, Frau Lorenz vom Arbeitgeber Service, Herr M. Habib von der Arbeitsgemeinschaft Migrantischer Unternehmer (AMU ), Herr Heiner Schote von der Handelskammer, Frau Dr. Winterberg vom Hotel und Gastätten Verband , Herr Karaoglu, Imam der Centrums Moschee, schickte Herrn Sacit Dizman als Vertreter der Centrums Moschee. Vertreter der ansässigen Hotellerie fanden sich auch ein. Die Teilnahme der Hotels war enttäuschend. Die Begründung lautete immer, “ wir haben nur negative Erfahrungen mit den Behörden gemacht und einfach genug von den Behinderungen“.

Die Hürden sind in der Tat hoch, es gibt viele arbeitswillige Flüchtlinge und viele unbesetzte Arbeitsplätze. Alles wird gesucht; Küchenhilfen, House keeping, Köche und alle anderen Berufe und Beschäftigungen, die das vielfältige Arbeitsangebot in Hotels bereit hält. Natürlich auch Ausbildungsplätze, wobei man sagen muss, das unser duales System in den Herkunftsländern der Flüchtlinge nicht wirklich bekannt ist.

Die langwierigen und sehr nötigen Sprachkurse behindern die quicke Vermittlung. Hört man allerdings die Kommentare vom Hotel Manager des Arcotel Rubin, Herr Rainer Müller, von Frau Kashani vom Reichshof und auch von Frau Klingberg von der Novum Group ( immerhin inzwischen ein Verband von über 130 Hotels ), dann ist man überrascht, dass es doch geht. Die genannten Hotels haben aber auch Personal Ressourcen, die sich damit beschäftigen, was kleine und mittelständische Hotels im allgemeinen nicht haben.

Frau Dr. Langmaack , GRONE, stellte im Laufe des Abends auch gelungene Beispiel von Vermittlung in die Arbeitswelt der Hotellerie und der Integration vor. Ergreifend war das, denn das Glück Arbeit zu haben wurde uns auf eindringliche Weise vermittelt. Beispiele die Mut machen.

Wir sind nach dem Abend, der ohne wirkliche Problemlösung endete, übereingekommen, dass wir das Ergebnis aufarbeiten, um weitere Schritte zu unternehmen. Denn eines ist gewiss: es gibt viele Flüchtlinge, die so gern arbeiten würden und es gibt soviel Arbeits – und Ausbildungsplätze in der Hotellerie. Daraus müssen einfachere Lösungen geschnitzt werden. Wir sind dabei. Fest steht schon, dass unser Vorreiterabend Schule macht. Es wird solche Abende, organisiert von den Quartier Managern in den verschieden Stadtteilen, geben. Das ist doch ermutigend und ein Schritt in die richtige Richtung.

Danke möchte ich allen Beteiligten sagen, vor allem aber dem Team von Herrn Rainer Müller. Die Professionalität und die wunderbare Gastfreundschaft des Arcotel Rubin, sowie der Bericht über die eigenen Bemühungen Flüchtlinge zu integrieren haben erheblich zum Gelingen des Abends beigetragen.

Eine wunderbare Erfahrung!

 

Staatsvertrag mit muslimischen Verbänden.

alle Vereine und Verbände und die IG Steindamm e.V. bemühen sich seit Langem um den Dialog mit den muslimischen Mitbürgern. Die Kontakte sind Legion. Aber auch unsere evanglische Gemeinde ist sehr aktiv und bemüht den ökomenischen Dialog zu fördern. Wie Martin Streb , Vorstand vom Bürgerverein, betont, ist die Idee vom Staatsvertrag der Stadt Hamburg mit den drei wichtigsten muslimischen Verbänden( Schura, Ditib, Vikz ) in St. Georg geboren worden. Ditib steht in der Kritik. Die Dikussion ist offen und muss auch stattfinden. Das ist auch gut so, und darf durch Drohungen und Auschlüsse nicht belastet werden.Wir haben den Vertrag einhellig begrüßt. Er regelt,wie ebenfalls mit anderen Religionsgemeinschaften ( katholische, evangelische, jüdische ), das Verhältnis zu unserem säkularen Staat.

Der Ruf nach nach kompletter Kündigung des Staatsvertrages oder wenigstens einiger Teile davon ist der populistische Weg. Offenheit im Dialog ist die Lösung die uns allen am Herzen liegt. Die Kommunikation z.B. mit dem Immam der Centrums Moschee Herrn M. Karagolu und seinem Team ist in unseren Augen vorbildlich und wir sind stolz darauf solche Nachbarn zu haben.

Lachender Drache.

wenn auch ein bisschen spät, so wollen wir doch nicht versäumen der Redaktion zum 30jährigen Jubiläum zu gratulieren. Wenn wir auch nicht immer mit allem übereinstimmen, die Leistung über so einen langen Zeitraum kontinuierlich zu arbeiten und zu berichten ist beachtlich. Gratulation !

Lohmühlenpark.

ob Sie es glauben oder nicht, die Renovierung des Parkes nähert sich dem Ende zu. Letzlich wurden die beiden großen Kommunkationstische mit den eleganten Granitplatten und den originellen Sitzbänken aufgestellt. Damit wurde die Endrunde der Renovierung sozusagen eingeleitet. Es lohnt sich zu sehen, mit welchem Erfolg der Campus Park von den Studierenden angenommen wird. Die Initiative zur Renovierung hat inzwischen viele Väter, das ist aber jetzt unwichtig, die Hauptsache ist das Ergebnis und das kann sich sehen lassen nicht nur optisch sondern auch inhaltlich.

Stadtreinigung

ab 2018 soll die Hamburger Stadteinigung mit erweiterten Befugnissen ausgestattet werden zum Wohle der Quartiere. Knöllchenkompetenz gehört dazu: Müllverursacher müssen sich in acht nehmen, die Knöllchen werden kostspielig.2018 werden zusätzlich 400 neue Strassenreiniger eingestellt. Die Mitarbeiterzahl verdoppelt sich damit. Das bedeutet nicht automatisch,das Wunder zu erwarten sind, man muss die Verursacher auch erwischen. Das wird gelingen weil Waste-Watcher die Quartier im Auge haben werden.

Wir freuen uns über die Entwicklung, unterstützt sie doch  unser BID Konzept Reinigung .

Danke Senat, danke Bezirksamt und danke Stadtreinigung!!!!

 

Stiftungsfond  St. Georg

Stiftung von Bürgern für Bürger. Jedes Jahr unterstützen wir Einrichtungen, die sich für bedürftige alte Menschen, bedürftige Familien mit Kindern und bedürftige Künstler, die alle eingetragene Bürger in St. Georg sein müssen.

Je mehr Kapital wir haben, destomehr können wir an die genannten Einrichtungen ausschütten. Deshalb bitte ich Sie alle uns mit einer kleinen Spende (Spendenbescheinigung wird ausgestellt ) zu unterstützen, Sie helfen den vielen Bedürftigen in St. Georg.

Mehr Infos unter : stiftungsfonds-stgeorg.de.

Abschliessend wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Frühling im Norden. Bleiben Sie gesund und uns gewogen.

Ihr QMWS

 

 

 

 

 

 

 

 

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