IG-Steindamm e.V.


4. Januar 2017

„Frieden auf Erden“……..

Kategorie: Allgemein – QM Schueler – 14:43

hallo Nachbarn,

 

Martin Streb, der Vorstandsvorsitzende des Bürgervereins zu St. Georg von 1880 e.V. schrieb in seiner Kolumne in der Dezember Ausgabe der „Blätter von St.Georg“ unter vielen sehr guten Sätzen ;“ Flucht ist in Thora, Bibel, Koran ein häufiges Thema. Wir denken dabei nicht an Flucht in Krankheit, Arbeit, Alkohol oder Drogen. Wir denken an Flucht in Not und Zwang. Historisch belegt gab es Flucht zu allen Zeiten. Menschen mussten und müssen fliehen, nicht weil sie einfach woanders sein wollen. Sie fliehen aus bedrohlichen und unerträglichen Situationen. Immer bedeutet Flucht den Verlust der bekannten Welt,Verlust der Familien, der Freunde , ja auch der Kultur. Es folgt der Schock des Neuen, das auf den oder die Geflüchteten einstürzt . Häufig kommt dann noch die Ablehnung in der neuen Gesellschaft hinzu.Flucht ist kein Abenteuerspiel sondern bitterer Ernst, Bedrohung und Angst, und immer häufiger Verlust des Lebens“.

Ende des Zitates. Blätter von St. Georg, Dezember Ausgabe, überall in Geschäften und Einrichtungen in St.Georg erhältlich.

Dazu muss man in meiner Generation noch einmal darauf aufmerksam machen, dass gerade das deutsche Volk immer wieder flüchten musste, das letzte Mal in unerhörtem Ausmaße durch den Weltkrieg und dann wieder während der Zeit des DDR Regimes. Wir müßten also wissen, was Flucht bedeutet, selbst wenn es bei uns “ erleichternd “ den gemeinschaftlichen Kulturkreis gab. Alles scheint vergessen zu sein. Eine Schande.

Wir in St.Georg haben kaum Probleme mit Flüchtlingen, die Bereitschaft der Bürger ist groß überall zu helfen, wo Not ist.Unbeaufsichtigte Jugendliche machen allerdings schon gelegentlich Sorgen, aber unsere Revierwache steht immer bereit um bei Problemen einzugreifen. Wenn wir das Jahr Revue passieren lassen, so können wir mit Fug und Recht sagen, dass wir zwar fast 100 % mehr Passanten im Quartier zu verzeichnen haben, das es aber zu keinen Verwerfungen im Umgang miteinander gekommen ist. Im Gegenteil. Die Flüchtlinge bevölkern zwar den Steindamm etc. aber eben auch die vielen Restaurants, Geschäfte und auch unsere Moscheen. Es gab auch im letzten Jahr eine unerhörte Bereitschaft Hilfe zu leisten.

Die Geschäfte am Steindamm florieren. Es gibt keine freien Gewerbeflächen, keine freien Wohnungen.

Wir haben Anfragen für 500qm Ladenfläche mit zusätzlichen 100qm Lagerfläche und für eine große gastronomische Fläche  direkt am Steindamm. Anfragen für Vermietungen vermittle ich gern weiter.

Hinzu kommen im Frühsommer  500 qm Büroflächen am Steindamm. Bei Fragen stehe ich gern bereit.

Unser Lohmühlenpark ist so gut wie fertig renoviert. Die Bauarbeiten im Porsche Zentrum  haben begonnen. Die Entwicklung der Flächen in der Lindenstrasse machen Fortschritte.

Unsere Hochschule für Angewandte Wissenschaften hat einen neuen Präsidenten, Prof. Dr. Wacker  hat während der Übergangszeit die Hochschule in ruhige Gewässer geführt.

Unser Bezirksamtsleiter sorgt für Entwicklung am Hauptbahnhof und überhaupt in Mitte,was wir alle sehr begrüßen.

Frau Thiel, die Leiterin vom Familien Zentrum , sieht mit Freuden auf das neue Haus, das hoffentlich bis zum Sommer fertig gestellt sein wird.

Während der Jahreshauptversammlung der IG Steindamm Mitglieder wurde die Grundeigentümerin Frau Marion Förster  einstimmig zur Ansprechpartnerin für das BID gewählt. Mit Kraft und Elan wird das Vorhaben weitergeführt. Damit kann ich meine Aufgaben als Quartier Manager wieder vermehrt wahrnehmen. Im Januar wird es erneut eine Mediation unter der Leitung des unermüdlichen Verbündeten Herrn F. Büttner, Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, geben. Teilnehmen wird der Lenkungsbeirat und andere Grundeigentümer. Hintergrund des Treffens ist die Aufgabe, die Inhalte des BID Konzeptes im einzelnen vorzustellen.

Die Weihnachtsaktionen, die wir durch eine großzügige Spende aus Bayern ermöglichen konnten, sind anrührig und sehr festlich gewesen. Dank der intensiven Hilfe durch Frau Orhan vom Kulturladen und ihrem Team konnten die vielen Nachbarn in den Stiften verwöhnt werden.

Zusätzlich spendete Herr Westhagemann,  Leiter Siemens Nord, wieder 100 Edeltannen für Bedürftige.

Unser Bezirksbürgermeister, Herr Falko Drossmann, hat mit verteilt, eine rundum gelungene Aktion Dank Siemens.

Die Öffentlichkeitsarbeit fand in Printmedien statt, Bild, Hamburger Abendblatt, Morgenpost, Zeithaben über unser Quartier berichtet, manchmal so wie wir es uns vorgestellt hatten aber manchmal auch nicht, so ist Pressearbeit.

Im ZDF Drehscheibe und Länderspiegel gab es ausführliche Berichte über unseren Steindamm, Schwerpunkt waren das Zusammenspiel der verschiedenen Nationen am Steindamm. Die Einschaltquoten lagen über dem Normalspiegel, es gab viel Echo.

Der Stiftungsfonds St. Georg, “ von Bürgern für Bürger“ hat in 2016 ein Projekt des Kulturladens finanziell unterstützt. Für dieses Jahr erwarten wir wieder eine ordentliche Ausschüttung ( im Rahmen der Möglichkeiten natürlich ). Die Verwendung wird erst im Mai 2016 entschieden. Anmeldung für Unterstützungen liegen bereits vielzählig vor.

Spenden und Zustiftungen können wir immer gut gebrauchen, damit wir auch weiterhin das Stiftungsziel erreichen: finanzielle Unterstützung mit bedürftige alte Menschen, bedürftige Familien mit Kindern und bedürftige Künstler. Alle müssen eingetragene Bürger unseres Stadtteiles sein, die Mittel fliessen nicht Einzelpersonen zu ,sondern den entsprechenden Einrichtungen.

Ihnen, unseren Mitgliedern und Verbündeten, wünsche ich ein erfolgreiches und gesundes Jahr.Bleiben Sie uns gewogen und helfen Sie mit, den Steindamm in die Zukunft zu führen!!!

Ihr QMWS

 

 

 

 

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